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Auf Anfang! zeigt die Bands von morgen

Auener Festival bietet musikalische Entdeckungen

„Hildegard von Binge Drinking“ bei Auf Anfang! 2017

Die Idylle einer zauberhaften Landschaft, anspruchsvolle Livemusik, zeitkritische Kunst sowie gute Stimmung – damit hat sich das Auener Festival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ weit über die Grenzen der Region hinaus einen Namen gemacht. Auf die Ohren gibt es zwei Tage volles Programm aus Pop, Rock, Electro, Jazz oder Hip-Hop. Dabei sind vor allem junge und aufstrebende Bands und Solokünstler zu entdecken, die großes Potenzial besitzen. „Wir bieten allen Musikbegeisterten von nah und fern ein hochqualitatives Line-Up, das zu einer musikalischen Schatzsuche einlädt. ‚Auf Anfang!‘ ist ein Newcomer-Festival, bei dem wir bewusst auf große Namen verzichten, denn wir haben die Bands von morgen! Das sehen glücklicherweise nicht nur wir so, sondern auch eine ganze Reihe an namhaften überregionalen Medien.“ betont Norman Schäfer von der IFM. Neben angesagten Bands aus ganz Deutschland oder dem benachbarten Ausland wie „Sparkling“ (Köln), „Ryvage“ (Luxemburg), „Gewalt“ (Berlin) oder „Down with the Gypsies“ (Karlsruhe/Linz) findet jedoch auch die regionale Musikszene Beachtung, etwa mit der aus Idar-Oberstein stammenden Band „Controllers“. Mit feinem Gespür für gute Songstrukturen erinnern diese an den New-Wave der 1970er und 1980er Jahre, etwa an The Cure oder The Cars.

Künstlerische Highlights mit Performance und Literatur
Neben dem musikalischen Programm versprechen die Festivalmacher auch künstlerische Highlights. So nimmt sich das Künstler-Kollektiv „Die Segel“ (Frankfurt a.M. / Offenbach a. M.) in einer eigens für „Auf Anfang!“ kreierten Performance dem Thema des rheinland-pfälzischen Kultursommers „heimat/en“ an. Die mehrfach preisgekrönte Nachwuchsautorin Sophie Baumberg (Frankfurt a. M.) verbringt im Vorfeld des Festivals als „Artist in Residence“ mehrere Tage im Auener Landgasthaus „Zum Jäger aus Kurpfalz“. Dort widmet sie sich in einer literarischen Reportage ebenfalls dem Kultursommer-Thema in Bezug zu Ort und Festival. Nicht zuletzt ist „Auf Anfang!“ zum zweiten Mal Ausstellungsort des internationalen Plakatkunstfestivals Mut zur Wut und damit zusammen mit Mannheim und Heidelberg Schauplatz des tiefsinnigen visuellen Widerstandes. Ästhetisch, tiefgründig und aussagekräftig setzen sich die Kunstwerke mit globalen Missständen auseinander.

Tickets im VVK zu attraktiven Preisen
Die IFM appelliert an den frühzeitigen Ticketerwerb über ihren Online-Shop, nicht nur wegen der attraktiven Preise, sondern auch, um die Vorbereitungen des Festivals wirksam zu unterstützen. Das Festivalticket kostet 34,00 € inkl. Gebühren im VVK und 40,00 € an der Tageskasse. Tagestickets sind für 17,00 € (26.07.) bzw. 21,00€ (27.07.) und 5-Freundes-Tickets für 151,00 € erhältlich. Jugendliche von 15-18 Jahren müssen für die Festival-Teenage-Tix lediglich 21,00€ bezahlen. Daneben sind auch Camping- und Shuttle-Bus-Tickets erhältlich.

Tickets gibt’s hier!

Das Festival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“
Eine Lanze brechen für progressive Musik und Kunst sowie Solidarität, Freiheit und Gleichheit – nichts weniger ist der Antrieb des „Auf Anfang!“-Festivals am 26. & 27. Juli 2019! In zauberhafter Umgebung des ehemaligen Dreschplatzes sorgen 17 Musik-Acts, Performances, Ausstellungen, Aktionen zur politischen und kulturellen Bildung uvm. für ein Wochenende ganz im Zeichen einer offenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft.
Das Projekt wird gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Als Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2019 setzt sich das Festivalprogramm zudem genreübergreifend und kontrovers mit dessen Thema „heimat/en“ auseinander. „Auf Anfang!“ wird so zum Spielfeld eines weltoffenen, vielfältigen und naturbewussten Heimatbegriffs.

Headliner des Musik-Programms
Ryvage (Luxemburg)
Der Luxemburger erkundet die Gratwanderung zwischen Harmonie und Chaos und lädt seine Hörer mit erzählerischen Tracks zu einer Reise auf synthetischen Klangwänden und stark verarbeiteten Vocals ein. Seine von Synthesizern dominierten Produktionen sowie deren Visualisierungen entstammen seiner Leidenschaft für 80er Science-Fiction-Filmsoundtracks, industrielle Electronica, elektronische Popmusik, Installationskunst sowie französische Literatur.

Sparkling (Köln)
Sparkling liefern ein hochverdichtetes Konzentrat von Postpunk- und Indie-Attitude. Unglaublich präzise und konzentriert reduzieren sie die Strukturen zeitgenössischer Rockmusik auf das Wesentliche und paaren das mit unbändiger Leidenschaft, Hingabe, Wut und Energie. Ihre Songs sind überaus konkret, weil direkt physisch erfahrbar. Mit exakt abgezirkelter Wucht probt das Powertrio die Ekstase, die sich von der Bühne sofort aufs Publikum überträgt.

Gewalt (Berlin)
Gewalt verdichten mit radikalstem Ausdruck die Unmöglichkeit und Unumgänglichkeit der menschlichen Existenz. Die Fassade sind Beats von der Maschine, klirrende Gitarren, das Getöse, der Schalldruck und die Abwesenheit von Licht. Das riecht nach Industrial oder Noise. Allerdings scheinen sich Gewalt eher für Künstler wie Daft Punk, Einstürzende Neubauten, Klaus Kinski oder Pharell Williams zu interessieren als für vermeintliche Artgenossen wie Big Black oder Ministry.

Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität
Initiative für Freizeit und Musikkultur e.V.
26. & 27. Juli 2019
Auen / Dreschplatz

Bildangaben:
– Blick auf die Hauptbühne © IFM e.V., Foto: Markus Below

 

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