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Hoffnung auf den Festival-Sommer

By AktuellNo Comments

„Auf Anfang!“ wartet mit starkem Programm auf

Silberstreif am Horizont für Auf Anfang!

Silberstreif am Horizont für Auf Anfang!

Aktuell sinkende Infektionszahlen, steigende Impfraten und Prognosen von renommierten Virologen wie Karl Lauterbach machen Hoffnung, dass in diesem Sommer wieder Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel möglich sein werden. Daraus schöpfen wir neuen Mut für unser „Auf Anfang!“-Festival, das am 23. und 24. Juli zum dritten Mal in Auen veranstaltet werden soll. Diese Entwicklung haben wir lange herbeigesehnt. Trotz der schwierigen Ausgangslage für die Organisation von „Auf Anfang!“ sowie der lähmenden persönlichen Sorgen um die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Notlagen, die eine solche Jahrhundertkrise mit sich bringt, haben wir beständig an den Vorbereitungen festgehalten. Das war nicht leicht, aber nun lebt die Hoffnung wieder ganz neu auf, unser Open-Air am 23. Und 24. Juli in Auen auf die Bühne bringen zu können!

 

Das bisher hochkarätigste „Auf Anfang!“-Programm

The Holy (c) Tero Ahonen / #AufAnfang21

The Holy (c) Tero Ahonen

Sollte das Festival stattfinden, dürft ihr euch auf das bisher hochkarätigste Programm freuen, das es bei „Auf Anfang!“ bisher gegeben hat. Insgesamt 20 Musik-Acts aus dem bundesweiten, internationalen und auch regionalen Raum schaffen eine markante Soundlandschaft, die von Indie- und Alternative-Rock, über Synthie- und Nostalgie-Pop, Punk- und Postpunk, Hiphop und Weltmusik bis hin zu elektronischer Musik reicht. Dabei treffen oft verschiedene Genres in neuartigen Kombinationen aufeinander. Headliner sind die aus Helsinki stammenden „The Holy“ sowie der aus Wien kommende und mittlerweile in Berlin beheimatete Multiinstrumentalist „Ant Antic“. Die Finnen, die bereits letztes Jahr bereits beim IFM-Festival „Salon Libertatia“ spielen sollten (Livesession Salon Libertatia), zählen zu den angesagtesten Newcomern aus Skandinavien und sorgten bereits auf zahlreichen renommierten europäischen Festivals mit ihren Auftritten für Furore. Unter anderem die Kultursender Arte und KEXP veröffentlichten fulminante Konzertvideos davon. Sie verbinden mal druckvolle, mal hymnische, mal reich orchestrierte Arrangements mit tiefgehenden emotionalen und sozialkritischen Texten und treffen damit einen Nerv der Zeit. Ihr Sound ist vielschichtig und weckt verschiedenste Assoziationen an Arcade Fire, Editors, Interpol, U2, Peter Gabriel oder TV on the Radio.

Ant Antic (c) Nora Hollstein / #AufAnfang21

Ant Antic (c) Nora Hollstein

„Ant Antic“ ist dieses Jahr für den wichtigsten österreichischen Musikpreis nominiert. Sein einzigartiger Mix aus Ambient, elektronischer Tanzmusik und Contemporary R&B, getragen von einer unverwechselbar eindringlichen Stimme, umfasst das ganze Spektrum von Emotionen: Musik die aufwühlt und gleichzeitig sanft einhüllt. Verträumte Melancholie und unbekümmerte Schwerelosigkeit auf der einen, knackige Basslines und treffsichere Hip-Hop Beats auf der anderen Seite. Die Reduktion der Instrumentierung schafft dabei viel Luft für die Vocals im Vordergrund, während kreativ-unkonventionelles Sounddesign im Hintergrund die Grundlagen schafft für einen mühelosen Spagat zwischen Pop- und Clubmusik. Zu unserem Teaser-Film lieferte Ant Antic den perfekten Soundtrack!

Das Festival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“

Kleister bei Auf Anfang! 2019

Kleister bei Auf Anfang! 2019

Eine Lanze brechen für progressive Musik und Kunst sowie für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft – dafür steht „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“. Eingebettet In der idyllischen Naturlandschaft der kleinen Ortsgemeinde Auen soll das Festival am 23. und 24. Juli 2021 zum dritten Mal als kultureller und prodemokratischer Leuchtturm weit über die Nahe-Hunsrück-Region hinaus erstrahlen. Neben anspruchsvollen musikalischen NewcomerInnen bieten wir auch Ausstellungen, Performances, Talks und Debatten.

Auf Anfang! wird gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mit Projektmitteln der Beaufragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von Neustart Kultur. Als Teil des Festjahres „2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ sowie des Kultursommers Rheinland-Pfalz widmet sich das Festival mittels anspruchsvoller und unkonventioneller Beiträge jüdischer Kultur in Vergangenheit und Gegenwart sowie aufstrebenden skandinavischen MusikerInnen.

Umfangreiche Corona-Maßnahmen geplant

Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wurde das Kulturfestival auf ein direkt anliegendes Areal verlegt, das dreieinhalb Mal so groß ist wie die bisherige Fläche. Wir wollen eine eigene Schnelltest-Station einrichten, alle notwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen ergreifen, eine spezielle App nutzen, ausschließlich personalisierte Tickets ausgeben sowie zahlreiche Hygienestationen und zusätzliches Personal vorsehen. Auch etwaige Besuchereinschränkungen können aufgrund der umfangreichen Fördermittel abgefedert werden.

Tickets hauptsächlich im Vorverkauf

Wir appellieren an den frühzeitigen Ticketerwerb über ihren Online-Shop, da sämtliche Tickets personalisiert werden müssen. Zudem gilt bei etwaigen Einschränkungen der Besucherzahl das Prinzip „first come, first serve“. Wer also sicher dabei sein möchte, falls das Festival stattfindet, sollte mit dem Ticketkauf nicht lange warten. Die Eintrittskarten sind über unseren Online-Shop zu erwerben. Falls aufgrund der Ausnahmesituation eine Absage oder alternative Aufführungsform unabkömmlich ist, können sich die Käufer zwischen Rückerstattung und Spende für die Künstler und Dienstleister entscheiden. Egal wie es kommt, wir wollen auf jeden Fall KünstlerInnen und DienstleisterInnen unterstützen.

Hier geht’s zum Festivalteaser!

 

Vorbereitungen für „Auf Anfang!“ laufen weiter

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Auf Anfang! (c) IFM, Foto: Markus Below

Für den Festivalsommer 2021 stellt die Pandemie nach wie vor ein großes Problem dar. Trotz monatelanger Planungen und bestmöglicher Vorbereitungen wird sicherlich bis weit ins Frühjahr noch ein großes Maß an Ungewissheit vorherrschen, ob und unter welchen Bedingungen Kulturveranstaltungen im Sommer stattfinden können. Einige große und auch kleine Festivals wurden bereits abgesagt, weil etwa das finanzielle Risiko zu groß wurde. Wir sind indes weiter intensiv mit den Vorbereitungen von „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ beschäftigt. Die dritte Ausgabe des Festivals soll am 23. und 24. Juli 2021 in unserem anerkannten Festivaldorf Auen stattfinden. Möglich ist das einzig durch die umfangreichen Fördermittel und Sponsorings, die wir einwerben konnten. Ja, wir haben noch Hoffnung, dass sich die Situation bis Ende Juli positiv verändern wird. Falls sich auch nur irgendeine Möglichkeit bietet, unser kleines Festival sicher zu veranstalten und die behördlichen Genehmigungen dafür zu erhalten, dann können wir das schaffen.

Neustart Kultur, Festjahr zu jüdischem Leben und Kultursommer Rheinland-Pfalz

Durch Bundesmittel der Initiative Musik über die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (Neustart Kultur) sowie Förderungen im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ sind wir in einer vergleichsweise privilegierten Ausgangsposition. Dazu kommen umfassende Zuwendungen durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, den Förderfonds Demokratie, die Amadeu Antonio Stiftung, die Kapellenbrauerei DENKMALz sowie weitere Unterstützungen durch die Hevert Foundation und Kleinmotoren-Schmidt. Nur dadurch können wir optimale Sicherheitsmaßnahmen bei gleichzeitiger finanzieller Absicherung umsetzen. Die Höhe der Fördermittel zeugt erfreulicherweise von der Bedeutung, die unserem Festivalprojekt im ländlichen Raum beigemessen wird. Wir sehen das aber auch eindeutig als einen gesellschaftlichen Auftrag, Kunst & Kultur in diesen Zeiten wieder gemeinsam erlebbar zu machen, Menschen zusammenzubringen und natürlich auch Künstler und Dienstleister in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen. Durch unsere ehrenamtliche Tätigkeit können wir auf diesem Wege viel Gutes tun und allein durch die Hoffnung darauf werden die monatelangen zehrenden Anstrengungen entlohnt. Falls es die Situation nicht ermöglichen werde, werden wir uns aber natürlich nicht über Unmögliches hinwegsetzen und notfalls eine digitale bzw. hybride Version mit einem starken musikalischen, kulturellen und prodemokratischen Programm verwirklichen.

Umfangreiche Corona-Maßnahmen geplant
Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, haben wir die Location auf ein direkt anliegendes Areal verlegt, das dreieinhalb Mal so groß ist wie die bisherige Fläche. Wir wollen eine eigene kostenintensive Schnelltest-Station einrichten, alle notwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen ergreifen, strikt getrennte Ein- und Ausgänge verwirklichen, eine spezielle App nutzen, ausschließlich personalisierte Tickets ausgeben sowie zahlreiche Hygienestationen und zusätzliches Personal vorsehen. Auch etwaige Besuchereinschränkungen können aufgrund der umfangreichen Fördermittel abgefedert werden.

Auf Anfang! (c) IFM, Foto: artmetropol.tv

Leuchtturm der Kultur und der offenen Gesellschaft
Das Festivalprogramm steht bereits zu einem großen Teil. An beiden Tagen sind insgesamt über 20 Musik-Acts aus den Bereichen Indie, Alternative, Synth-Pop, Hip-Hop, Folk, Electro, Punk & Weltmusik geplant. „Auf Anfang!“ ist aber weit mehr als ein reines Musikfestival. Das Festival ist ein Leuchtturm der Kultur und der Zivilgesellschaft im ländlichen Raum, der neben anspruchsvollen musikalischen Newcomern auch zeitkritische Ausstellungen, Performances, Talks und Debatten einbezieht. Als Teil des Festjahres „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ sowie des Kultursommers Rheinland-Pfalz widmet sich das Festival mittels anspruchsvoller und unkonventioneller Beiträge jüdischer Kultur sowie aufstrebenden skandinavischen MusikerInnen.

Infos zum Festival

Wer unser Schaffen und die Vorbereitungen der IFM unterstützen möchte, kann bereits Eintrittskarten über den Ticket-Shop unter www.initiative-fm.de erwerben. Falls aufgrund der Ausnahmesituation eine Absage oder alternative Aufführungsform unabkömmlich ist, könnt ihr euch zwischen Rückerstattung und Spende für die Künstler und Dienstleister entscheiden.

Informationen zum Festival unter www.initiative-fm.de

Ausstellung gegen Fake News ab sofort in Zweibrücken

By AktuellNo Comments

Prämierte Schau zu Gast im Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken

Seit Juli 2020 ist die Outdoor-Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ auf Tour durch Rheinland-Pfalz. Nach Bad Sobernheim, Meisenheim, Bad Kreuznach, Ludwigshafen und Hargesheim ist die Ausstellung ab sofort und bis Anfang April an ihrer sechsten Station auf dem Schulhof des Helmholtz-Gymnasiums in Zweibrücken zu sehen. Mit der zusammen mit dem bundesweit bekannten Faktencheck-Blog „Der Volksverpetzer“ konzipierten Schau möchten wir das Bewusstsein für das demokratiegefährdende Problem der gezielten Desinformation schärfen, das seinen Nährboden vordergründig in den Sozialen Medien findet. Durch die Präsentation im analogen Raum sollen Filterblasen durchbrochen und Medienkompetenzen gestärkt werden. Unter Einhaltung der geltenden pandemiebedingten Abstandsregeln ist die Schau allen Interessierten öffentlich zugänglich. Während des Schulbetriebs ist zudem das Tragen eines Mund-Nasenschutzes vorgeschrieben.

Der Zweite Stellvertreter Matthias Eifler und Manuela Baus vor der Ausstellung im Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken.

 

Obwohl wir mit unseren Kulturfestivals sonst hauptsächlich im Nahe-Hunsrück-Raum wirken, ist die Station im Zweibrücker Gymnasium ein kleines Heimspiel: Biologie- und Englisch-Lehrerin Manuela Baus ist seit Jahren als Mitglied bei uns aktiv und stammt aus unserem Festivaldorf Dorf Auen, in dem alle zwei Jahre „Auf Anfang!“ stattfindet. Zusammen mit dem zweiten Stellvertreter des Gymnasiums Matthias Eifler hat sie maßgeblich dazu beigetragen, die Schau nach Zweibrücken zu holen. Matthias Eifler freut sich, dass die Ausstellung in seiner Schule zu Gast ist und hebt deren thematische Relevanz hervor: „Kinder und Jugendliche informieren sich heutzutage überwiegend nicht mehr über die klassischen Medien wie Fernsehen, Radio oder Zeitung, sondern fast ausschließlich über Beiträge aus den sozialen Netzwerken. Das stellt insbesondere dann eine Gefahr dar, wenn diese Beiträge bewusst falsche und in die Irre führende Informationen enthalten. Als digitale Schule möchte das Helmholtz-Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern den Umgang mit digitalen Medien umfassend vermitteln. Aber auch in unserer Funktion als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage sehen wir unsere Verantwortung gegenüber unseren Schülerinnen und Schüler. In einer Zeit, da selbst demokratisch gewählte Präsidenten sich der Methode der Fake News bedienen, müssen Kinder und Jugendliche lernen, kritisch und reflektiert vorgetäuschte Nachrichten von echten Nachrichten zu unterscheiden.“

 

Die Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“

Mit der Wanderausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ haben wir einen Nerv der Zeit getroffen. An den bisherigen Standorten stieß die Schau, die sich mit strategisch motivierten Falschmeldungen auseinandersetzt, bereits auf große Aufmerksamkeit. Dank der Förderungen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Unterstützungen des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und „Kreuznach für Vielfalt“ konnte eine Rheinland-Pfalz-Tour mit neun Stationen verwirklicht werden – und das trotz mehrfacher politisch motivierter Beschädigungen. Vom Bündnis für Demokratie und Toleranz wurde die Ausstellung jüngst als vorbildliches übertragbares und nachahmbares zivilgesellschaftliches Projekt mit einem Preis ausgezeichnet.

Neben der Förderung von Kunst und Kultur treten wir mit starker Stimme für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Die zum letztjährigen Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ verwirklichte Ausstellung soll mit 14 Text-Bild-Tafeln, zwei interaktiven Stationen und umfassenden weiterführenden Informationen den besorgniserregenden Entwicklungen in puncto Rechtspopulismus, Rechtsextremismus sowie Hass und Hetze entgegenwirken. Faktenbasiert verdeutlicht und analysiert sie Muster sowie Mechanismen von Fake-News. Als finale Station der Rheinland-Pfalz-Tour ist unser diesjähriges Kulturfestival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ am 23. und 24. Juli 2021 in Auen geplant.

 

Aktuelle Informationen zur Ausstellung, den Folgestationen, der IFM und ihren Kulturfestivals unter www.initiative-fm.de

Demokratie-Preis für Fake-News-Ausstellung

By Aktuell

Mit der Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ sind wir seit Juli auf Tour durch Rheinland-Pfalz. Nun werden wir für dieses Projekt mit einem Preis vom Bündnis für Demokratie und Toleranz geehrt. Das Bündnis, das der Bundeszentrale für politische Bildung eingegliedert ist, vergibt den Preis jährlich für vorbildliche übertragbare und nachahmbare zivilgesellschaftliche Projekte, die sich in den Themenfeldern Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus und Antisemitismus bewegen. Das ist eine ganz besondere Auszeichnung in diesem herausfordernden Jahr. Die Ausstellung übertrifft alle unsere Erwartungen und es ist ein gutes und wichtiges Signal, dass sie auf großen Zuspruch stößt. Dass wir nun auch noch mit dem renommierten bundesweiten Preis ,Aktiv für Demokratie und Toleranz‘ ausgezeichnet werden, macht uns stolz und bestärkt uns nachhaltig in unserem prodemokratischen Engagement! Das Preisgeld in Höhe von 2.000 € werden wir sowohl für die Ausstellung einsetzen als auch für die Vorbereitungen unseres nächstjährigen ,Auf Anfang!“-Festivals am 23. & 24.7.2021 in Auen.

Die Wanderausstellung ist noch bis zum 8.1.2021 vor dem Kulturzentrum das Haus in Ludwigshafen zu sehen, danach geht sie bis Mitte Februar an die Alfred Delp Schule in Hargesheim.

Die Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“
Mit der Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ haben wir einen Nerv der Zeit getroffen. An den ersten Stationen in Bad Sobernheim, Meisenheim und Bad Kreuznach stieß die Schau, die sich mit strategisch motivierten Falschmeldungen auseinandersetzt, bereits auf große Aufmerksamkeit. Dank der Förderungen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Unterstützungen des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und „Kreuznach für Vielfalt“ geht die Ausstellung auf Tour durch Rheinland-Pfalz.

Neben der Förderung von Kunst und Kultur tritt die IFM mit starker Stimme für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Die zum diesjährigen Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ verwirklichte Ausstellung soll den besorgniserregenden Entwicklungen in puncto Rechtspopulismus, Rechtsextremismus sowie Hass und Hetze entgegenwirken. Faktenbasiert verdeutlicht und analysiert sie Muster sowie Mechanismen von Fake-News.
Als Partner der Ausstellung fungieren die bundesweit bekannten Faktenchecker von „Der Volksverpetzer“. Die Berliner Blogger hinterfragen, decken auf und informieren etwa in Bezug auf Rechtsextremismus, Klimawandel oder die Corona-Krise. Und das sehr erfolgreich – so wurden sie von einem renommierten Medienpreis als „Blogger des Jahres 2019“ und vor kurzem mit dem Augsburger Medienpreis in der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet.

kommende Ausstellungsstationen
– 28.11.2020 – 09.01.2021: Ludwigshafen, Das Haus
– 09.01.2020 – Mitte Februar: Hargesheim, Alfred Delp Schule
– Mitte Februar – Mitte März: Mainz
– drei weitere Stationen bis Mitte 2021 sind in Planung.

Informationen zum Demokratiepreis hier.

Erneuter Angriff auf Fake News-Ausstellung in Bad Kreuznach

By Aktuell

Wir sind mit unserer Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ seit Juli auf Tour durch Rheinland-Pfalz. Nach Bad Sobernheim und Meisenheim ist die Ausstellung noch bis zum 27.11. in Bad Kreuznach auf der Alten Nahebrücke zu sehen. Nun wurde sie zum dritten Mal angegriffen und teilweise zerstört. Wir können nicht nachvollziehen, wo dieser Hass herkommt und was diese Form der Gewalt bringen soll. Jeder, der sich ernsthaft mit den Inhalten der Ausstellung beschäftigt, merkt direkt, dass sich diese faktenbasiert und transparent mit dem demokratiegefährdenden Phänomen auseinandersetzt. Natürlich wissen wir, dass solche Beschädigungen eben gerade Auswirkungen der gezielten Desinformation sind, die wir mit der Ausstellung behandeln. Es geht diesen Leuten überhaupt nicht mehr um einen sachlichen Dialog mit Argumenten und Quellen, also auch nicht mehr um die Abwägung zwischen ‚wahr‘ und ‚falsch‘. Und Fakten und Aufklärung stellen für diese Personen anscheinend eine riesengroße Bedrohung dar.

Jede Zerstörung ist neben dem großen Zuspruch, den wir mit der Ausstellung erfahren, aber auch ein Zeichen dafür, dass wir etwas erreichen. Wir sind fest davon überzeugt, dass Dialog und Demokratie nur auf der Grundlage von Fakten und Aufklärung funktionieren können. Und genau deswegen machen wir nun noch entschlossener weiter. In wenigen Tagen werden die zerstörten Teile wieder ersetzt sein und die Ausstellung wird am 28.11. planmäßig in Ludwigshafen vor dem „Kulturzentrum dasHaus“ aufgebaut werden. Weiter arbeiten wir an einer Umsetzung als Plakatausstellung, so dass die prodemokratische Schau vervielfältigt und gegen einen geringen Selbstkostenbeitrag von Schulen, Kultureinrichtungen etc. erworben werden kann. Interessenten können sich per Mail an info@initiative-fm.de melden.

Die Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“

Mit der Wanderausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ haben wir einen Nerv der Zeit getroffen. An den ersten beiden Ausstellungsstandorten in Bad Sobernheim und Meisenheim stieß die Schau, die sich mit strategisch motivierten Falschmeldungen auseinandersetzt, bereits auf große Aufmerksamkeit. Dank der Förderungen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Unterstützungen des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und „Kreuznach für Vielfalt“ geht die Ausstellung auf Tour durch Rheinland-Pfalz. Die nächste Ausstellungsstation ist das Kulturzentrum „Das Haus“ in Ludwigshafen (28.11.2020-09.01.2021). Zu den weiteren Orten und Terminen laufen aktuell noch die Abstimmungsprozesse. Diese können in Kürze auf der Website www.initiative-fm.de eingesehen werden.

Neben der Förderung von Kunst und Kultur tritt die IFM mit starker Stimme für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Die zum diesjährigen Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ verwirklichte Ausstellung soll den besorgniserregenden Entwicklungen in puncto Rechtspopulismus, Rechtsextremismus sowie Hass und Hetze entgegenwirken. Faktenbasiert verdeutlicht und analysiert sie Muster sowie Mechanismen von Fake-News.

Als Partner der Ausstellung fungieren die bundesweit bekannten Faktenchecker von „Der Volksverpetzer“. Die Berliner Blogger hinterfragen, decken auf und informieren etwa in Bezug auf Rechtsextremismus, Klimawandel oder die Corona-Krise. Und das sehr erfolgreich – so wurden sie von einem renommierten Medienpreis als „Blogger des Jahres 2019“ und vor kurzem mit dem Augsburger Medienpreis in der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet.

 

Kommende Ausstellungsstationen

  • 10.2020 – 27.11.2020 Bad Kreuznach, Alte Nahebrücke
  • 11.2020 – 09.01.2021 Ludwigshafen, Das Haus
  • 01.2020 – Mitte Februar Mainz
  • vier weitere Stationen bis Mitte 2021 sind in Planung.

 

Aktuelle Informationen zur Ausstellung, der IFM und ihren Kulturfestivals unter www.initiative-fm.de

 

Fake News-Ausstellung in Bad Kreuznach eröffnet (und bereits beschädigt)

By Aktuell

Seit dem vergangenen Wochenende ist unsere Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ in Bad Kreuznach auf der Alten Nahebrücke zu sehen. Dort informiert die Schau über das problematische demokratiegefährdende Phänomen, bevor sie am 28. November weiter nach Ludwigshafen wandert. Schon jetzt nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, Fake News unter die Lupe zu nehmen, und auch Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer freut sich, dass die Präsentation in der Kurstadt Station macht: „Unsere Stadt steht für Vielfalt und viele, insbesondere junge Menschen gehen für ihre Zukunft auf die Straße. Auch in der Bad Kreuznacher Kommunalpolitik wäre mehr sorgfältiger Umgang mit Fakten nützlich. Umso wichtiger ist es, dass man in dieser Ausstellung über die Gefahren und die Machart von Fake-News aufklärt.“

Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, Merveille de Oliveira (Ausländerpfarramt), Vanessa Berg (Jugendförderung Stadt Bad Kreuznach), Luca Giongo (Ausländerpfarramt), Günter Kistner (Kreuznach für Vielfalt), Isabell Anhalt, Michael Gerhardus (beide IFM) / Foto: Hansjörg Rehbein

Ermöglicht wurde die Ausstellungsstation durch das Engagement seitens der Stadt Bad Kreuznach, des Ausländerpfarramts sowie des Bündnisses „Kreuznach für Vielfalt“. Für Günter Kister von der Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Bad Kreuznach und des Bündnisses setzt die Ausstellung einen wichtigen Impuls, „sich über Fake News zu informieren, und dafür einzutreten, dass Lügen und Unwahrheit im gesellschaftlichen Miteinander entlarvt und geächtet werden, um die Demokratie zu schützen. Denn je größer die Gruppe derer wird, die die Wirklichkeit nicht mehr mit anerkannt wissenschaftlichen Fakten beschreiben, desto gefährdeter ist die Demokratie.“

Bereits nach drei Tagen wurde die Ausstellung beschädigt

Die Ausstellung wurde in Bad Kreuznach bereits nach drei Tagen beschädigt – zum zweiten Mal nach der ersten Station in Bad Sobernheim.

Zu unserem großem Ärgernis wurde die Ausstellung in der Nacht von Montag auf Dienstag erneut beschädigt – zum zweiten Mal nach der politisch motivierten Straftat in Bad Sobernheim. Leider zeigt nicht nur der Zuspruch, den wir durch die Ausstellung erfahren, deren Relevanz, sondern auch die wiederholte Aggression ihr gegenüber. Wir lassen uns dadurch nicht ins ‚Bockshorn jagen‘ und machen weiter wie geplant. In wenigen Tagen werden die Tafeln ersetzt sein. Wir wissen natürlich, dass Fakten und Aufklärung für diese Leute eine Bedrohung darstellen, das ist aber deren ureigenes Problem, nicht unseres. Wir werden uns weiterhin mit starker Stimme für unsere offene und demokratische Gesellschaft einsetzen und Medienkompetenzen stärken.

Die Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“

Mit der Wanderausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ hahaben wir einen Nerv der Zeit getroffen. An den ersten beiden Ausstellungsstandorten in Bad Sobernheim und Meisenheim stieß die Schau, die sich mit strategisch motivierten Falschmeldungen auseinandersetzt, bereits auf große Aufmerksamkeit. Dank der Förderungen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Unterstützungen des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und „Kreuznach für Vielfalt“ geht die Ausstellung auf Tour durch Rheinland-Pfalz. Die nächste Ausstellungsstation ist das Kulturzentrum „Das Haus“ in Ludwigshafen (28.11.2020-09.01.2021). Zu den weiteren Orten und Terminen laufen aktuell noch die Abstimmungsprozesse. Diese können in Kürze auf der Website www.initiative-fm.de eingesehen werden.

Neben der Förderung von Kunst und Kultur treten wir mit starker Stimme für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Die zum diesjährigen Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ verwirklichte Ausstellung soll den besorgniserregenden Entwicklungen in puncto Rechtspopulismus, Rechtsextremismus sowie Hass und Hetze entgegenwirken. Faktenbasiert verdeutlicht und analysiert sie Muster sowie Mechanismen von Fake-News.

Als Partner der Ausstellung fungieren die bundesweit bekannten Faktenchecker von „Der Volksverpetzer“. Die Berliner Blogger hinterfragen, decken auf und informieren etwa in Bezug auf Rechtsextremismus, Klimawandel oder die Corona-Krise. Und das sehr erfolgreich – so wurden sie von einem renommierten Medienpreis als „Blogger des Jahres 2019“ und vor kurzem mit dem Augsburger Medienpreis in der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet.

Ausstellungsstationen

– 24.10.2020 – 27.11.2020 Bad Kreuznach, Alte Nahebrücke
– 28.11.2020 – 09.01.2021 Ludwigshafen, Das Haus
– Fünf weitere Stationen bis Mitte 2021 sind in Planung.

 

Fake News-Ausstellung geht auf Rheinland-Pfalz-Tour

By Aktuell

Förderungen durch Kultursommer und Landeszentrale für politische Bildung

Mit der Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ hat der gemeinnützige Verein IFM e. V. einen Nerv der Zeit getroffen. An den ersten beiden Ausstellungsstandorten in Bad Sobernheim und Meisenheim stieß die Schau, die sich mit strategisch motivierten Falschmeldungen auseinandersetzt, bereits auf große Aufmerksamkeit. Der Ansatz, das problematische und demokratiegefährdende Online-Phänomen in den analogen Raum zu transportieren und dadurch sowohl spontane als auch geplante Auseinandersetzungen mit dem Thema zu ermöglichen, kommt gut an. Nun geht die Ausstellung auf Tour durch Rheinland-Pfalz u.a. dank der Unterstützung aus dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Durch umfassende Förderungen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie durch die Unterstützung von „Kreuznach für Vielfalt“ kann die Ausstellung an sieben weiteren Standorten in Rheinland-Pfalz gezeigt werden. Den Schlusspunkt der Tour soll das in Planung befindliche „Auf Anfang!“-Festival im Juli 2021 bilden.


Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, schätzt sowohl den Inhalt der Ausstellung als auch das zugrundeliegende Engagement und unterstützt die Initiatoren von Anfang an. „Die Ausstellung spricht ein gesellschaftlich relevantes Thema an und ist zudem ansprechend kuratiert. Dass sie auf derart großen Zuspruch stößt und von zahlreichen Kultureinrichtungen, Schulen und privaten Initiativen aus ganz Rheinland-Pfalz angefragt wird, ist sehr erfreulich. Die IFM zeigt damit eindrucksvoll, was zivilgesellschaftliches Engagement in Bewegung setzen kann. Diese Art der Demokratieförderung ist insbesondere in unseren aktuellen Zeiten ein wichtiges und mutmachendes Signal. Das unterstützen wir gerne weiter!“
Die nächste Ausstellungsstation ist die Alte Nahebrücke in Bad Kreuznach (24.10.-27.11.2020). Im Anschluss wandert die Schau vom 28.11. bis zum 09.01.2021 nach Ludwigshafen vor das Kulturzentrum „Das Haus“. Zu den weiteren Orten und Terminen laufen aktuell noch die Abstimmungsprozesse. Diese können in Kürze auf der Website www.initiative-fm.de eingesehen werden.

IFM kämpft weiter gegen Fake News

By Aktuell

Zweite Station der IFM-Ausstellung in Meisenheim

Die von uns zusammen mit Volksverpetzer kuratierte Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ hat an ihrer zweiten Station in Meisenheim ein neues Quartier bezogen. Ab sofort lädt die faktenbasierte Präsentation auf dem öffentlich zugänglichen Schulhof des Paul-Schneider-Gymnasiums dazu ein, sich mit Mustern und Mechanismen von Fake News auseinanderzusetzen. Im analogen Raum soll somit stärkere Aufmerksamkeit auf das demokratiegefährdende Problem gelenkt werden, das ansonsten vordergründig in der digitalen Welt seine unheilvolle Wirkung für den gesellschaftlichen Dialog entfaltet. Die Direktorin Karin Hofmann schätzt das Projekt der IFM: „Es ist wichtig, dass man über die Methode „Fake News“ angemessen aufklärt. Kinder und Jugendliche, die dabei sind, sich die Welt anzueignen, informieren sich häufig nicht anhand journalistischer oder wissenschaftlicher Quellen, sondern sind vor allem auf Internet-Plattformen und in sozialen Medien unterwegs, wo nicht immer klar ist, ob es sich um Information oder bloße Meinung handelt. Sie müssen lernen, dies zu unterscheiden, kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren, um bewusst täuschenden Fake News nicht aufzusitzen. Bildung war schon immer wichtig, aber Digitalisierung braucht Bildung umso mehr!“.

Staatssekretär Dr. Denis Alt (MWWK), Angela Fuchs (IFM), Alexandra Schäfer (PSG und IFM), Jutta Lißmann und Direktorin Karin Hofmann (beide PSG)

Die Ausstellung wird in Meisenheim noch bis mindestens 18.10 gezeigt, bevor sie nach Bad Kreuznach weiterwandern soll. Für uns ist das Projekt schon jetzt alle Mühen wert, denn es ist großartig, dass die Präsentation in Bad Sobernheim so gut besucht und rezensiert wurde. Zudem zeugen die vielen Reaktionen, der enorme Zuspruch und die finanzielle Unterstützung im Anschluss an die Ende Juli erfolgte politisch motivierte Beschädigung von der Relevanz des Themas und der Qualität der Schau. Unser Ziel ist es nun, die Ausstellung noch an viele weitere Stationen in Rheinland-Pfalz zu bringen und die dafür notwenigen Fördermittel zu akquirieren. Auch Staatssekretär Dr. Denis Alt aus dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP begrüßt das Vorhaben des engagierten Vereins und freut sich darüber, dass durch Zuwendungen des Landes Rheinland-Pfalz sowohl die beiden beschädigten Ausstellungstafeln ersetzt als auch Schutzvorkehrungen getroffen werden konnten.

Zur Ausstellung zusammen mit den Faktencheckern „Volksverpetzer“

Neben der Förderung von Kunst und Kultur treten wir mit unserem gemeinnützigen Verein mit starker Stimme für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Die zum diesjährigen Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ verwirklichte Ausstellung zum Thema „Fake-News“ soll den besorgniserregenden Entwicklungen in puncto Rechtspopulismus, Rechtsextremismus sowie Hass und Hetze entgegenwirken. Als Partner der Ausstellung konnten die bundesweit bekannten Faktenchecker von „Volksverpetzer“ gewonnen werden. Die Berliner Blogger hinterfragen, decken auf und informieren etwa in Bezug auf Rechtsextremismus, Klimawandel oder die Corona-Krise. Und das sehr erfolgreich – so wurden sie von einem renommierten Medienpreis als „Blogger des Jahres 2019“ und vor kurzem mit dem Augsburger Medienpreis in der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet. Die eigens kuratierte Ausstellung verdeutlicht und analysiert Muster sowie Mechanismen von Fake-News. Nach weniger als zwei Wochen wurde sie politisch motiviert beschädigt und ohne jegliche Grundlage mit der Botschaft „Linke Hetze“ besprüht.
Unterstützt werden kann die Wanderausstellung mittels Spenden via PayPal an initiativefm@gmail.com.

Statement von Staatssekretär Dr. Denis Alt zur Zuwendung des Landes RLP

„Das zivilgesellschaftliche Engagement der IFM ist vorbildlich und unterstützenswert. Mit der Ausstellung setzt der Verein wichtige prodemokratische Zeichen und stärkt Medienkompetenzen. Die schändliche Beschädigung der faktenbasierten Schau führt exemplarisch vor Augen, wie substanzlos antidemokratische Kräfte agieren und wie wenig sie auf Fakten entgegnen können. Damit die Ausstellung noch an zahlreichen Stationen wirken kann, stellt das Land Rheinland-Pfalz daher gerne 1.000 € für die Reparatur und weitere Schutzvorkehrungen zur Verfügung.“

#IFMgegenFakeNews

Der Salon Libertatia startet

By Aktuell

Mit Ausstellung und Performance gegen Fake-News

Ausstellung eingeladen, Ziel Bad Sobernheim, Rathaus/Marktplatz

Nach einjähriger Vorbereitungszeit fällt am Samstag, den 18. Juli der Startschuss für den „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Das an die Corona-Situation angepasste Festival will auch in diesen herausfordernden Zeiten musikalische, künstlerische und prodemokratische Zeichen setzen und widmet sich zunächst mit einer Performance und einer Ausstellung dem demokratiegefährdenden Phänomen Fake-News. Als einziger physisch erfahrbarer Programmpunkt wird die Ausstellung bis zum 30.8. vor dem Bad Sobernheimer Rathaus zu sehen sein. Und das spannenderweise zu einem Thema, das vordergründig in der Online-Welt seine problematische Wirkung entfaltet. Der Verein möchte dadurch sogenannte Filterblasen durchbrechen, zu spontanen oder geplanten Auseinandersetzungen einladen sowie Medienkompetenzen stärken. Zusammen mit den bundesweit bekannten Faktencheckern von Volksverpetzer wurden 17 Text-Bild-Tafeln sowie zwei interaktive Stationen konzipiert, die Muster und Beispiele von viralen Fake-News behandeln und weiterführende Informationen bereithalten.

"Der Lügenbaron" - Dirk Baumanns / Premiere 18.7.2020 - 20 UhrDie Performance von Dirk-Baumanns feiert am 18. Juli um 20 Uhr auf der Website www.initiative-fm.de sowie auf dem Facebook- und YouTube-Kanal der IFM ihre Premiere. Der bundesweit und international gefragte politische Künstler bringt in dem eigens für den Salon Libertatia kreierten Werk „Der Lügenbaron“ die absurde Entwicklung von Fake-News und Verschwörungstheorien treffend auf den Punkt. Einen eindrucksvollen Vorgeschmack davon gibt ein Teaser, der bereits jetzt auf den genannten Online-Kanälen abrufbar ist.

 

 

Interview mit Kultursommer-Chef Prof. Dr. Jürgen Hardeck

Interview Prof. Dr. Hardeck (Kultursommer RLP)Ausdruck der gesellschaftsrelevanten Ambitionen des Vereins ist auch die Interview-Reihe mit Experten und Künstlern zum Salon Libertatia. In einem jüngst veröffentlichten Interview mit Prof. Dr. Jürgen  Hardeck, dem Geschäftsführer des Kultursommers Rheinland-Pfalz, geht es um die Bedeutung von zeitgenössischer Kunst und Kultur für den ländlichen Raum, prodemokratische Haltung von Kulturakteuren, europäische Solidarität, die Notwendigkeit unbequemer Kunst sowie die Situation und Wertschätzung von Kultur in Zeiten von Corona. Das 30-minütige Interview steht als Video- und Audiobeitrag ebenfalls auf den Online-Plattformen der IFM zur Verfügung.

 

Zum Festival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“

Eigentlich sollte das Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ am 01. August 2020 gebührend sein fünfjähriges Bestehen feiern. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied sich die IFM jedoch früh dazu, die Veranstaltung nicht im Bad Sobernheimer Nahegarten stattfinden zu lassen, sondern eine vordergründig digitale Version im Zeitraum vom 18.7. bis 1.8.2020 umzusetzen. Neben Ausstellung, Performance und Interviews stehen zwei exklusive Livesession-Videos der herausragenden internationale Newcomer „The Holy“ (FIN) und „Arvid Nero“ (SWE) auf dem Programm. In Anlehnung an das Kultursommer-Thema „Nordlichter“ geben diese am 25. Juli und am 1. August 2020 um jeweils 20 Uhr spannende aktuelle Einblicke in die Musikszene Skandinaviens. Die Headliner „The Holy“ aus Helsinki gelten als eine der angesagtesten Bands Finnlands.

Teaser zur Livesession-Video "The Holy" / Premiere 1.8.2020 - 20 Uhr

Teaser zur Livesession-Video „The Holy“ / Premiere 1.8.2020 – 20 Uhr

Teaser zum Livesession-Video "Arvid Nero" / 25.7.2020 - 20 Uhr

Teaser zum Livesession-Video „Arvid Nero“ / 25.7.2020 – 20 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Programm und Online-Kanäle

Das gesamte Programm des „Salon Libertatia“ wird auf der Website der Initiative für Freizeit und Musikkultur e.V. www.initiative-fm.de sowie ihrer Facebook- und YouTube-Seite ausgestrahlt.

  • 18.07. | 20:00 Uhr |       DIRK BAUMANNS (FFM)| Video-Performance
  • 25.07. | 20:00 Uhr |       ARVID NERO (SWE) | Livesession-Video
  • 01.08. | 20:00 Uhr |       THE HOLY (FIN) | Livesession-Video
  • 18-07.-30.08. | Ausstellung mit VOLKSVERPETZER zu Fake-News |
    Bad Sobernheim, Rathaus/Marktplatz
  • Interviews mit verschiedenen Künstlern und Experten

Zum Programm

Bildangaben:

  • Performance “Der Lügenbaron” © Dirk Baumanns
  • Ausstellung zu Fake-News © IFM e.V.

 

 

Im Text erwähnte Links:

 

Dirk Baumanns (FFM) // Salon Libertatia 2020

By Aktuell

Performance // 18.7.2020 // Video-Premiere

Neben den Livesession-Videos und der Ausstellung zu Fake-News ist auch das Performance-Video von Dirk Baumanns (Premiere am 18.7.2020) ein wichtiger Programmpunkt innerhalb des diesjährigen Salon Libertatia im Corona-Modus.

© Dirk Baumanns

Dirk Baumanns ist ein politischer Performancekünstler, der sich vorwiegend dem Klimawandel und Umweltschutz verschrieben hat. In erster Linie geht es ihm um Aufklärung durch Erkenntnisgewinnung über seine Kunst. Mit der Zunahme von Klimawandelleugnern und der durch sie produzierten falschen Informationen, hat er es sich mittlerweile auch zur Aufgabe gemacht, explizit Fake-News mit in den Fokus zu nehmen.
Mit seiner Aktion „Mona Greta“ bei Demonstrationen von „Fridays For Future“ hat er 2019 und 2020 öffentlich Solidarität zu dieser Bewegung bekundet. Dabei trug er ein Gemälde bei sich, dass die „Mona Lisa“ mit dem Konterfei von Greta Thunberg in Originalgröße neu interpretierte. Die „Mona Lisa“ ist das bekannteste Bild der Kunstwelt und damit zu einer Ikone geworden. „Mona Greta“ ist daher auch als eine ironische Reaktion auf die denunziantische Bezeichnung Greta Thunbergs durch Klimaleugner als „Heilige“ zu verstehen. Tatsächlich hat dieses Bild nach anderthalb Jahren intensiven Malens auch eine meisterliche Klasse erreicht, die Demonstranten begeisterte, tausendfach fotografiert und in Zeitungen wie dem Guardian, Independent, Rundschau, Hamburger Morgenpost, Hamburger Abendblatt, NDR, etc. abgebildet wurde.

© Dirk Baumanns

Aber auch schon 2014 im Museum für Kommunikation während der Nacht der Museen in Frankfurt hat Dirk Baumanns die Performance „Der Rosenkavalier“ zu den Themen Fake, soziale Medien, Schönheit, Umwelt und Aluhutträgern gezeigt. Dafür hat er sich komplett in Alufolie gehüllt, sein Gesicht mehrfach für Selfies mit einem „Spiegelsmartphone“ gewechselt, falsche Rosen aus Alufolie verteilt und den Besuchern der Ausstellung den Spiegel vorgehalten. Ironischerweise griff BILD diese Performance auf: „Um 22.31 Uhr zeigte dann Künstler Dirk Baumanns eine wilde Gaga-Performance in Alufolie. Wobei das nur oberflächlich auf den „Knüller“ reduziert war, könnte „Gaga“ die Aluhutgemeinde auch nicht treffender bezeichnen.

 

© Dirk Baumanns

Aktuell inszeniert er sich auch selbst bemalt und maskiert in Performancefotos. Dabei fließen weiter neue aktuelle Themen mit ein, wie z.B. die Coronakrise, Hamstern, Flüchtlingskrise, AFD, Rassismus, Trump, Klimaleugnen und Verschwörungstheorie. Mit seinen teils ironisch, teils schockierenden Bildern und Performances möchte er aufrütteln und für Menschlichkeit und wissenschaftliche Wahrheitsfindung kämpfen.

Für Dirk Baumanns sind alle Themen miteinander verknüpft. In der Performance zum Salon Libertatia bringt er das visuell auf den Punkt: „Der Lügenbaron“ ist angelehnt an die Person und die berühmten Geschichten des Baron Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen.

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