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Fake News-Ausstellung in Bad Kreuznach eröffnet (und bereits beschädigt)

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Seit dem vergangenen Wochenende ist unsere Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ in Bad Kreuznach auf der Alten Nahebrücke zu sehen. Dort informiert die Schau über das problematische demokratiegefährdende Phänomen, bevor sie am 28. November weiter nach Ludwigshafen wandert. Schon jetzt nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, Fake News unter die Lupe zu nehmen, und auch Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer freut sich, dass die Präsentation in der Kurstadt Station macht: „Unsere Stadt steht für Vielfalt und viele, insbesondere junge Menschen gehen für ihre Zukunft auf die Straße. Auch in der Bad Kreuznacher Kommunalpolitik wäre mehr sorgfältiger Umgang mit Fakten nützlich. Umso wichtiger ist es, dass man in dieser Ausstellung über die Gefahren und die Machart von Fake-News aufklärt.“

Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, Merveille de Oliveira (Ausländerpfarramt), Vanessa Berg (Jugendförderung Stadt Bad Kreuznach), Luca Giongo (Ausländerpfarramt), Günter Kistner (Kreuznach für Vielfalt), Isabell Anhalt, Michael Gerhardus (beide IFM) / Foto: Hansjörg Rehbein

Ermöglicht wurde die Ausstellungsstation durch das Engagement seitens der Stadt Bad Kreuznach, des Ausländerpfarramts sowie des Bündnisses „Kreuznach für Vielfalt“. Für Günter Kister von der Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Bad Kreuznach und des Bündnisses setzt die Ausstellung einen wichtigen Impuls, „sich über Fake News zu informieren, und dafür einzutreten, dass Lügen und Unwahrheit im gesellschaftlichen Miteinander entlarvt und geächtet werden, um die Demokratie zu schützen. Denn je größer die Gruppe derer wird, die die Wirklichkeit nicht mehr mit anerkannt wissenschaftlichen Fakten beschreiben, desto gefährdeter ist die Demokratie.“

Bereits nach drei Tagen wurde die Ausstellung beschädigt

Die Ausstellung wurde in Bad Kreuznach bereits nach drei Tagen beschädigt – zum zweiten Mal nach der ersten Station in Bad Sobernheim.

Zu unserem großem Ärgernis wurde die Ausstellung in der Nacht von Montag auf Dienstag erneut beschädigt – zum zweiten Mal nach der politisch motivierten Straftat in Bad Sobernheim. Leider zeigt nicht nur der Zuspruch, den wir durch die Ausstellung erfahren, deren Relevanz, sondern auch die wiederholte Aggression ihr gegenüber. Wir lassen uns dadurch nicht ins ‚Bockshorn jagen‘ und machen weiter wie geplant. In wenigen Tagen werden die Tafeln ersetzt sein. Wir wissen natürlich, dass Fakten und Aufklärung für diese Leute eine Bedrohung darstellen, das ist aber deren ureigenes Problem, nicht unseres. Wir werden uns weiterhin mit starker Stimme für unsere offene und demokratische Gesellschaft einsetzen und Medienkompetenzen stärken.

Die Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“

Mit der Wanderausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ hahaben wir einen Nerv der Zeit getroffen. An den ersten beiden Ausstellungsstandorten in Bad Sobernheim und Meisenheim stieß die Schau, die sich mit strategisch motivierten Falschmeldungen auseinandersetzt, bereits auf große Aufmerksamkeit. Dank der Förderungen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Unterstützungen des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und „Kreuznach für Vielfalt“ geht die Ausstellung auf Tour durch Rheinland-Pfalz. Die nächste Ausstellungsstation ist das Kulturzentrum „Das Haus“ in Ludwigshafen (28.11.2020-09.01.2021). Zu den weiteren Orten und Terminen laufen aktuell noch die Abstimmungsprozesse. Diese können in Kürze auf der Website www.initiative-fm.de eingesehen werden.

Neben der Förderung von Kunst und Kultur treten wir mit starker Stimme für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Die zum diesjährigen Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ verwirklichte Ausstellung soll den besorgniserregenden Entwicklungen in puncto Rechtspopulismus, Rechtsextremismus sowie Hass und Hetze entgegenwirken. Faktenbasiert verdeutlicht und analysiert sie Muster sowie Mechanismen von Fake-News.

Als Partner der Ausstellung fungieren die bundesweit bekannten Faktenchecker von „Der Volksverpetzer“. Die Berliner Blogger hinterfragen, decken auf und informieren etwa in Bezug auf Rechtsextremismus, Klimawandel oder die Corona-Krise. Und das sehr erfolgreich – so wurden sie von einem renommierten Medienpreis als „Blogger des Jahres 2019“ und vor kurzem mit dem Augsburger Medienpreis in der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet.

Ausstellungsstationen

– 24.10.2020 – 27.11.2020 Bad Kreuznach, Alte Nahebrücke
– 28.11.2020 – 09.01.2021 Ludwigshafen, Das Haus
– Fünf weitere Stationen bis Mitte 2021 sind in Planung.

 

Fake News-Ausstellung geht auf Rheinland-Pfalz-Tour

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Förderungen durch Kultursommer und Landeszentrale für politische Bildung

Mit der Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ hat der gemeinnützige Verein IFM e. V. einen Nerv der Zeit getroffen. An den ersten beiden Ausstellungsstandorten in Bad Sobernheim und Meisenheim stieß die Schau, die sich mit strategisch motivierten Falschmeldungen auseinandersetzt, bereits auf große Aufmerksamkeit. Der Ansatz, das problematische und demokratiegefährdende Online-Phänomen in den analogen Raum zu transportieren und dadurch sowohl spontane als auch geplante Auseinandersetzungen mit dem Thema zu ermöglichen, kommt gut an. Nun geht die Ausstellung auf Tour durch Rheinland-Pfalz u.a. dank der Unterstützung aus dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Durch umfassende Förderungen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie durch die Unterstützung von „Kreuznach für Vielfalt“ kann die Ausstellung an sieben weiteren Standorten in Rheinland-Pfalz gezeigt werden. Den Schlusspunkt der Tour soll das in Planung befindliche „Auf Anfang!“-Festival im Juli 2021 bilden.


Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, schätzt sowohl den Inhalt der Ausstellung als auch das zugrundeliegende Engagement und unterstützt die Initiatoren von Anfang an. „Die Ausstellung spricht ein gesellschaftlich relevantes Thema an und ist zudem ansprechend kuratiert. Dass sie auf derart großen Zuspruch stößt und von zahlreichen Kultureinrichtungen, Schulen und privaten Initiativen aus ganz Rheinland-Pfalz angefragt wird, ist sehr erfreulich. Die IFM zeigt damit eindrucksvoll, was zivilgesellschaftliches Engagement in Bewegung setzen kann. Diese Art der Demokratieförderung ist insbesondere in unseren aktuellen Zeiten ein wichtiges und mutmachendes Signal. Das unterstützen wir gerne weiter!“
Die nächste Ausstellungsstation ist die Alte Nahebrücke in Bad Kreuznach (24.10.-27.11.2020). Im Anschluss wandert die Schau vom 28.11. bis zum 09.01.2021 nach Ludwigshafen vor das Kulturzentrum „Das Haus“. Zu den weiteren Orten und Terminen laufen aktuell noch die Abstimmungsprozesse. Diese können in Kürze auf der Website www.initiative-fm.de eingesehen werden.

IFM kämpft weiter gegen Fake News

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Zweite Station der IFM-Ausstellung in Meisenheim

Die von uns zusammen mit Volksverpetzer kuratierte Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ hat an ihrer zweiten Station in Meisenheim ein neues Quartier bezogen. Ab sofort lädt die faktenbasierte Präsentation auf dem öffentlich zugänglichen Schulhof des Paul-Schneider-Gymnasiums dazu ein, sich mit Mustern und Mechanismen von Fake News auseinanderzusetzen. Im analogen Raum soll somit stärkere Aufmerksamkeit auf das demokratiegefährdende Problem gelenkt werden, das ansonsten vordergründig in der digitalen Welt seine unheilvolle Wirkung für den gesellschaftlichen Dialog entfaltet. Die Direktorin Karin Hofmann schätzt das Projekt der IFM: „Es ist wichtig, dass man über die Methode „Fake News“ angemessen aufklärt. Kinder und Jugendliche, die dabei sind, sich die Welt anzueignen, informieren sich häufig nicht anhand journalistischer oder wissenschaftlicher Quellen, sondern sind vor allem auf Internet-Plattformen und in sozialen Medien unterwegs, wo nicht immer klar ist, ob es sich um Information oder bloße Meinung handelt. Sie müssen lernen, dies zu unterscheiden, kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren, um bewusst täuschenden Fake News nicht aufzusitzen. Bildung war schon immer wichtig, aber Digitalisierung braucht Bildung umso mehr!“.

Staatssekretär Dr. Denis Alt (MWWK), Angela Fuchs (IFM), Alexandra Schäfer (PSG und IFM), Jutta Lißmann und Direktorin Karin Hofmann (beide PSG)

Die Ausstellung wird in Meisenheim noch bis mindestens 18.10 gezeigt, bevor sie nach Bad Kreuznach weiterwandern soll. Für uns ist das Projekt schon jetzt alle Mühen wert, denn es ist großartig, dass die Präsentation in Bad Sobernheim so gut besucht und rezensiert wurde. Zudem zeugen die vielen Reaktionen, der enorme Zuspruch und die finanzielle Unterstützung im Anschluss an die Ende Juli erfolgte politisch motivierte Beschädigung von der Relevanz des Themas und der Qualität der Schau. Unser Ziel ist es nun, die Ausstellung noch an viele weitere Stationen in Rheinland-Pfalz zu bringen und die dafür notwenigen Fördermittel zu akquirieren. Auch Staatssekretär Dr. Denis Alt aus dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP begrüßt das Vorhaben des engagierten Vereins und freut sich darüber, dass durch Zuwendungen des Landes Rheinland-Pfalz sowohl die beiden beschädigten Ausstellungstafeln ersetzt als auch Schutzvorkehrungen getroffen werden konnten.

Zur Ausstellung zusammen mit den Faktencheckern „Volksverpetzer“

Neben der Förderung von Kunst und Kultur treten wir mit unserem gemeinnützigen Verein mit starker Stimme für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Die zum diesjährigen Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ verwirklichte Ausstellung zum Thema „Fake-News“ soll den besorgniserregenden Entwicklungen in puncto Rechtspopulismus, Rechtsextremismus sowie Hass und Hetze entgegenwirken. Als Partner der Ausstellung konnten die bundesweit bekannten Faktenchecker von „Volksverpetzer“ gewonnen werden. Die Berliner Blogger hinterfragen, decken auf und informieren etwa in Bezug auf Rechtsextremismus, Klimawandel oder die Corona-Krise. Und das sehr erfolgreich – so wurden sie von einem renommierten Medienpreis als „Blogger des Jahres 2019“ und vor kurzem mit dem Augsburger Medienpreis in der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet. Die eigens kuratierte Ausstellung verdeutlicht und analysiert Muster sowie Mechanismen von Fake-News. Nach weniger als zwei Wochen wurde sie politisch motiviert beschädigt und ohne jegliche Grundlage mit der Botschaft „Linke Hetze“ besprüht.
Unterstützt werden kann die Wanderausstellung mittels Spenden via PayPal an initiativefm@gmail.com.

Statement von Staatssekretär Dr. Denis Alt zur Zuwendung des Landes RLP

„Das zivilgesellschaftliche Engagement der IFM ist vorbildlich und unterstützenswert. Mit der Ausstellung setzt der Verein wichtige prodemokratische Zeichen und stärkt Medienkompetenzen. Die schändliche Beschädigung der faktenbasierten Schau führt exemplarisch vor Augen, wie substanzlos antidemokratische Kräfte agieren und wie wenig sie auf Fakten entgegnen können. Damit die Ausstellung noch an zahlreichen Stationen wirken kann, stellt das Land Rheinland-Pfalz daher gerne 1.000 € für die Reparatur und weitere Schutzvorkehrungen zur Verfügung.“

#IFMgegenFakeNews

Der Salon Libertatia startet

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Mit Ausstellung und Performance gegen Fake-News

Ausstellung eingeladen, Ziel Bad Sobernheim, Rathaus/Marktplatz

Nach einjähriger Vorbereitungszeit fällt am Samstag, den 18. Juli der Startschuss für den „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Das an die Corona-Situation angepasste Festival will auch in diesen herausfordernden Zeiten musikalische, künstlerische und prodemokratische Zeichen setzen und widmet sich zunächst mit einer Performance und einer Ausstellung dem demokratiegefährdenden Phänomen Fake-News. Als einziger physisch erfahrbarer Programmpunkt wird die Ausstellung bis zum 30.8. vor dem Bad Sobernheimer Rathaus zu sehen sein. Und das spannenderweise zu einem Thema, das vordergründig in der Online-Welt seine problematische Wirkung entfaltet. Der Verein möchte dadurch sogenannte Filterblasen durchbrechen, zu spontanen oder geplanten Auseinandersetzungen einladen sowie Medienkompetenzen stärken. Zusammen mit den bundesweit bekannten Faktencheckern von Volksverpetzer wurden 17 Text-Bild-Tafeln sowie zwei interaktive Stationen konzipiert, die Muster und Beispiele von viralen Fake-News behandeln und weiterführende Informationen bereithalten.

"Der Lügenbaron" - Dirk Baumanns / Premiere 18.7.2020 - 20 UhrDie Performance von Dirk-Baumanns feiert am 18. Juli um 20 Uhr auf der Website www.initiative-fm.de sowie auf dem Facebook- und YouTube-Kanal der IFM ihre Premiere. Der bundesweit und international gefragte politische Künstler bringt in dem eigens für den Salon Libertatia kreierten Werk „Der Lügenbaron“ die absurde Entwicklung von Fake-News und Verschwörungstheorien treffend auf den Punkt. Einen eindrucksvollen Vorgeschmack davon gibt ein Teaser, der bereits jetzt auf den genannten Online-Kanälen abrufbar ist.

 

 

Interview mit Kultursommer-Chef Prof. Dr. Jürgen Hardeck

Interview Prof. Dr. Hardeck (Kultursommer RLP)Ausdruck der gesellschaftsrelevanten Ambitionen des Vereins ist auch die Interview-Reihe mit Experten und Künstlern zum Salon Libertatia. In einem jüngst veröffentlichten Interview mit Prof. Dr. Jürgen  Hardeck, dem Geschäftsführer des Kultursommers Rheinland-Pfalz, geht es um die Bedeutung von zeitgenössischer Kunst und Kultur für den ländlichen Raum, prodemokratische Haltung von Kulturakteuren, europäische Solidarität, die Notwendigkeit unbequemer Kunst sowie die Situation und Wertschätzung von Kultur in Zeiten von Corona. Das 30-minütige Interview steht als Video- und Audiobeitrag ebenfalls auf den Online-Plattformen der IFM zur Verfügung.

 

Zum Festival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“

Eigentlich sollte das Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ am 01. August 2020 gebührend sein fünfjähriges Bestehen feiern. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied sich die IFM jedoch früh dazu, die Veranstaltung nicht im Bad Sobernheimer Nahegarten stattfinden zu lassen, sondern eine vordergründig digitale Version im Zeitraum vom 18.7. bis 1.8.2020 umzusetzen. Neben Ausstellung, Performance und Interviews stehen zwei exklusive Livesession-Videos der herausragenden internationale Newcomer „The Holy“ (FIN) und „Arvid Nero“ (SWE) auf dem Programm. In Anlehnung an das Kultursommer-Thema „Nordlichter“ geben diese am 25. Juli und am 1. August 2020 um jeweils 20 Uhr spannende aktuelle Einblicke in die Musikszene Skandinaviens. Die Headliner „The Holy“ aus Helsinki gelten als eine der angesagtesten Bands Finnlands.

Teaser zur Livesession-Video "The Holy" / Premiere 1.8.2020 - 20 Uhr

Teaser zur Livesession-Video „The Holy“ / Premiere 1.8.2020 – 20 Uhr

Teaser zum Livesession-Video "Arvid Nero" / 25.7.2020 - 20 Uhr

Teaser zum Livesession-Video „Arvid Nero“ / 25.7.2020 – 20 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Programm und Online-Kanäle

Das gesamte Programm des „Salon Libertatia“ wird auf der Website der Initiative für Freizeit und Musikkultur e.V. www.initiative-fm.de sowie ihrer Facebook- und YouTube-Seite ausgestrahlt.

  • 18.07. | 20:00 Uhr |       DIRK BAUMANNS (FFM)| Video-Performance
  • 25.07. | 20:00 Uhr |       ARVID NERO (SWE) | Livesession-Video
  • 01.08. | 20:00 Uhr |       THE HOLY (FIN) | Livesession-Video
  • 18-07.-30.08. | Ausstellung mit VOLKSVERPETZER zu Fake-News |
    Bad Sobernheim, Rathaus/Marktplatz
  • Interviews mit verschiedenen Künstlern und Experten

Zum Programm

Bildangaben:

  • Performance “Der Lügenbaron” © Dirk Baumanns
  • Ausstellung zu Fake-News © IFM e.V.

 

 

Im Text erwähnte Links:

 

Dirk Baumanns (FFM) // Salon Libertatia 2020

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Performance // 18.7.2020 // Video-Premiere

Neben den Livesession-Videos und der Ausstellung zu Fake-News ist auch das Performance-Video von Dirk Baumanns (Premiere am 18.7.2020) ein wichtiger Programmpunkt innerhalb des diesjährigen Salon Libertatia im Corona-Modus.

© Dirk Baumanns

Dirk Baumanns ist ein politischer Performancekünstler, der sich vorwiegend dem Klimawandel und Umweltschutz verschrieben hat. In erster Linie geht es ihm um Aufklärung durch Erkenntnisgewinnung über seine Kunst. Mit der Zunahme von Klimawandelleugnern und der durch sie produzierten falschen Informationen, hat er es sich mittlerweile auch zur Aufgabe gemacht, explizit Fake-News mit in den Fokus zu nehmen.
Mit seiner Aktion „Mona Greta“ bei Demonstrationen von „Fridays For Future“ hat er 2019 und 2020 öffentlich Solidarität zu dieser Bewegung bekundet. Dabei trug er ein Gemälde bei sich, dass die „Mona Lisa“ mit dem Konterfei von Greta Thunberg in Originalgröße neu interpretierte. Die „Mona Lisa“ ist das bekannteste Bild der Kunstwelt und damit zu einer Ikone geworden. „Mona Greta“ ist daher auch als eine ironische Reaktion auf die denunziantische Bezeichnung Greta Thunbergs durch Klimaleugner als „Heilige“ zu verstehen. Tatsächlich hat dieses Bild nach anderthalb Jahren intensiven Malens auch eine meisterliche Klasse erreicht, die Demonstranten begeisterte, tausendfach fotografiert und in Zeitungen wie dem Guardian, Independent, Rundschau, Hamburger Morgenpost, Hamburger Abendblatt, NDR, etc. abgebildet wurde.

© Dirk Baumanns

Aber auch schon 2014 im Museum für Kommunikation während der Nacht der Museen in Frankfurt hat Dirk Baumanns die Performance „Der Rosenkavalier“ zu den Themen Fake, soziale Medien, Schönheit, Umwelt und Aluhutträgern gezeigt. Dafür hat er sich komplett in Alufolie gehüllt, sein Gesicht mehrfach für Selfies mit einem „Spiegelsmartphone“ gewechselt, falsche Rosen aus Alufolie verteilt und den Besuchern der Ausstellung den Spiegel vorgehalten. Ironischerweise griff BILD diese Performance auf: „Um 22.31 Uhr zeigte dann Künstler Dirk Baumanns eine wilde Gaga-Performance in Alufolie. Wobei das nur oberflächlich auf den „Knüller“ reduziert war, könnte „Gaga“ die Aluhutgemeinde auch nicht treffender bezeichnen.

 

© Dirk Baumanns

Aktuell inszeniert er sich auch selbst bemalt und maskiert in Performancefotos. Dabei fließen weiter neue aktuelle Themen mit ein, wie z.B. die Coronakrise, Hamstern, Flüchtlingskrise, AFD, Rassismus, Trump, Klimaleugnen und Verschwörungstheorie. Mit seinen teils ironisch, teils schockierenden Bildern und Performances möchte er aufrütteln und für Menschlichkeit und wissenschaftliche Wahrheitsfindung kämpfen.

Für Dirk Baumanns sind alle Themen miteinander verknüpft. In der Performance zum Salon Libertatia bringt er das visuell auf den Punkt: „Der Lügenbaron“ ist angelehnt an die Person und die berühmten Geschichten des Baron Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen.

Mehr zu Dirk Baumanns

 

 

Musiker in der Krise // Playlist „Northern Lights“

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Die Corona-Krise zeigt uns leider auch, wie fragil die von uns so geliebte Musik- und Kunstszene ist. MusikerInnen trifft die Krise besonders hart. Schon Wochen vor dem offiziellen Lockdown wurde alles abgesagt, Aufträge entschädigungslos zurückgezogen. Und sie werden voraussichtlich auch zu den Letzten gehören, für die sich die Einkommenssituation auch nur ansatzweise normalisiert.
Als bedingungslose Verfechter der europäischen Idee sind wir unglaublich happy, dass wir zwei der für den „Salon Libertatia“ geplanten Acts aus Schweden und Finnland auch für die digitale Alternative engagieren und somit angemessen unterstützen können. Und das geht nur dank der großartigen Förderer und Partner – we ❤️ love you!
Diese sind Kultursommer Rheinland-Pfalz​, DENKMALz​, BollAnts Spa im Park – Naheland​, WochenSpiegel Hunsrück​, WochenSpiegel Nahe​, Stiftung des Landkreis Bad Kreuznach für Kultur und Soziales, Schneider Bau​, Schwollener Sprudel GmbH & Co. KG​ & Kleinmotoren-Schmidt​

Hier eine Playlist mit neuen Perlen der skandinavischen Musikszene, von denen zwei beim Salon Libertatia – Musik & Diskurs // Corona-Modus​ am Start sind. Checkt die aus!

Wir möchten mit dem „Salon Libertatia“ auch pop rlp​ und die rheinland-pfälzische Popkultur-Szene unterstützen und werden dazu u.a. noch eine Crowdfunding-Kampagne starten. Ihr könnt aber natürlich auch jetzt schon spenden. Alle Infos unter www.rettetdiepopkultur.de

🌍 One world, one love: Libertatia!

#culturedoesntstop #IFM #SalonLibertatia2020 #BuntesNaheland #Kultursommer2020 #OffeneGesellschaft #Dafür #DieVielen #KeinMillimeterNachRechts #KeinFussBreit #Unteilbar #Nordlichter #theholy #arvidnero #BadSobernheim

Kurswechsel angesichts Corona-Krise: Salon Libertatia in neuem Format

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Vor dem Hintergrund der Corona-Krise planen wir ein alternatives Format für den „Salon Libertatia“ im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz- Das Festival war für den 1. August 2020 im Bad Sobernheimer Nahegarten am Barfußpfad in Kooperation mit DENKMALz angesetzt. Vier aufstrebende Bands aus Skandinavien und ein umfassendes soziokulturelles Programm sollten einen musikalischen und zivilgesellschaftlichen Leuchtturm schaffen. Nun erfolgt ein spannender Kurswechsel: Schweren Herzens haben wir bereits vor einigen Wochen den Entschluss gefasst, den Salon nicht physisch stattfinden zu lassen. Auch wenn wir sicherlich nicht in die Kategorie ‚Großveranstaltung‘ fallen, so können wir aufgrund seriöser Prognosen und Modellierungen sowie der langfristig vorherrschenden Planungsunsicherheit nicht davon ausgehen, dass das rein ehrenamtlich organisierte Festival durchführbar ist. Wir möchten nun die bereits in das Projekt geflossene Energie sowie die bisher verbuchten Meilensteine als Basis für ein alternatives sinnstiftendes und öffentlichkeitswirksames Format nutzen, das ebenfalls musikalische Höhepunkte bietet, die europäische Idee stärkt und prodemokratische Ausrufezeichen setzt – nur eben hauptsächlich digital. Es freut uns sehr und bestätigt uns, dass wir auch bei diesem der Situation angepassten Konzept vom Kultursommer Rheinland-Pfalz unterstützt werden.

Festivals 2020 im Corona-Modus
Der „Salon Libertatia“ 2020 im Corona-Modus

Musikalische Highlights aus Nordeuropa
Zum diesjährigen Kultursommer-Thema „Nordlichter“ möchten wir nun auf digitalem Weg spannende Einblicke in die Musikszene Skandinaviens bieten. Die nordischen Kreativschmieden treffen den Nerv der Zeit und zählen seit Jahren zu den Hotspots innovativer Pop-Musik in Europa. Eigens für das digitale Kultursommer-Format soll ein Live-Session-Video der ursprünglichen Headliner „The Holy“ (Finnland) produziert und im Rahmen einer Premiere einem breiten Online-Publikum zugänglich gemacht werden. Mit ihrem energiegeladenen Stil und ihren fulminanten Shows haben sich die Finnen seit 2018 gehörig internationale Aufmerksamkeit verschafft. In ihren sozialkritischen Texten reflektieren sie ihr eigenes Aufwachsen Anfang der 1990er inmitten wirtschaftlicher Depression und Auswirkungen der Tschernobyl-Katastrophe. Bisher existieren nur zwei offizielle Konzertvideos von „The Holy“ – eines vom Kultursender arte sowie eines vom weltweit renommierten Musikkanal KEXP. Letzteres wurde bereits über 70.000 Mal angeschaut.

The Holy (Finnland) © Tero Ahonen

Wenn finanziell alles nach Plan läuft, kann auch ein zweites Konzertvideo produziert werden. Protagonist soll dabei der aufstrebende Musiker „Arvid Nero“ sein. Der Schwede verbindet in seinem hochgelobten ersten Album „Mother Earth“ auf wunderbare Weise Blues, Folk, Songwriter mit wildwestlichen Soundlandschaften.

Ausstellung zu Fake-News mit Volksverpetzer
Neben der Förderung von Kunst und Kultur geht es bei unseren Festivals immer auch um die Stärkung einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft. Und das ist in Zeiten von Corona nicht anders. So soll die für das Festival konzipierte Ausstellung zu Fake-News weiterhin zunächst in Bad Sobernheim im öffentlichen Raum präsentiert werden bevor sie an Schulen der Region und weiteren Stationen gezeigt wird. Auch eine Online-Version ist vorgesehen. Die eigens kuratierte Ausstellung verdeutlicht und analysiert Muster sowie Mechanismen von Fake-News. Wir wollen damit Medienkompetenzen stärken sowie Hass, Hetze und Unsachlichkeit entgegenwirken. Die Ausstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit den bundesweit bekannten Faktencheckern „Volksverpetzer“. Die Berliner Blogger hinterfragen, decken auf und informieren etwa in Bezug auf Rechtsextremismus, Klimawandel oder die Corona-Krise. Und das sehr erfolgreich – so wurden sie kürzlich von einem renommierten Medienpreis als „Blogger des Jahres 2019“ ausgezeichnet.

Ergänzend zu den beiden exklusiven Konzertvideos und der Ausstellung sind Interviews mit Künstlern und Experten in Planung. Darin soll es beispielsweise um die skandinavische Musikszene, die Situation von Kunst- und Kulturschaffenden in der Corona-Krise, die europäische Idee sowie um den Umgang mit Fake-News gehen.

Bereits erworbene Tickets und Crowdfunding

Alle bisher erworbenen Tickets behalten ihren Geldwert für kommende Veranstaltungen der IFM und die über die Crowdfunding-Kampagne eingeworbenen Mittel werden für die Umsetzung des neuen Formats genutzt. Darüber hinaus möchten wir die Aufmerksamkeit nutzen, um die aktuelle Spendenaktion „Rettet die Popkultur RLP“ zu unterstützen. Das Hilfsprogramm hilft von der Krise betroffenen KünstlerInnen, Freiberuflern und Selbstständigen der rheinland-pfälzischen Popkultur-Szene.

Salon Libertatia 2018

Der Salon Libertatia wirft seine Schatten voraus

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Staatssekretär Denis Alt und VG-Bürgermeister Uwe Engelmann sind Schirmherren

Am 1. August 2020 veranstalten wir zum zweiten Mal ihr Kulturfestival Salon Libertatia in Bad Sobernheim. Der Nahegarten am Barfußpfad wird dabei zu einem weithin strahlenden Leuchtturm für zeitgenössische Musik, prodemokratische Aktionen sowie überraschende Kunst. Mit unserem ambitionierten Konzept haben wir es erneut geschafft, Teil des rheinland-pfälzischen Kultursommers zu sein – sogar bei den 50 Highlight-Projekten in der aktuellen Kultursommer-Broschüre ist der Salon dabei. Das Festival findet aber auch darüber hinaus herausragende Würdigung. So haben Staatssekretär Dr. Denis Alt vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie Verbandsgemeindebürgermeister Uwe Engelmann die Schirmherrschaft übernommen. „Das Kulturfestival verwandelt meine Heimatstadt mit einem lebendigen und herausfordernden Kunst- und Kulturprogramm in einen Hotspot für Musik und Kunst“ schwärmt Denis Alt. „In Anlehnung an das Thema des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2020 ‚Nordlichter‘ freue ich mich u.a. auf die internationalen nordeuropäischen Newcomer der progressiven Musik und die vielfältigen faszinierenden Möglichkeitsräume, die den demokratiefördernden Diskurs über gesellschaftsrelevante Themen vorantreiben.“

Ausstellung zu Fake-News mit Faktencheck-Blog Volksverpetzer

Eines unserer Leitmotive ist die Stärkung einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft. Das gesellschaftliche Klima ist besorgniserregend. Nicht nur Rechtspopulismus, sondern auch Rechtsextremismus treten immer sichtbarer zu Tage, Fake-News gehen viral, beängstigende Mängel von Medienkompetenz offenbaren sich und Hass, Hetze und Unsachlichkeit durchziehen die Social-Media-Kanäle. Der Salon Libertatia will hier entgegenwirken und mit einer zeitkritischen Ausstellung das Phänomen „Fake-News“ behandeln. Als Partner der Ausstellung konnten sensationellerweise die bundesweit bekannten Faktenchecker von „Volksverpetzer“ gewonnen werden. Die Berliner Blogger hinterfragen, decken auf und informieren etwa in Bezug auf Rechtsextremismus oder Klimawandel. Und das sehr erfolgreich – allein ihre Facebook-Seite hat über 80.000 Fans und aktuell sind sie bei einem renommierten Medienpreis als „Blogger des Jahres 2019“ nominiert. Die eigens kuratierte Ausstellung verdeutlicht und analysiert Muster sowie Mechanismen von Fake-News und stärkt Medienkompetenzen. Die Präsentation soll über das Festival hinaus noch für vier Wochen öffentlich in Bad Sobernheim anschließend in Schulen angeboten werden.

Erklärung der Vielen „Nahe-Hunsrück“

Beim Salon Libertatia soll auch die „Erklärung der Vielen Nahe-Hunsrück“ offiziell verkündet werden. Vor dem Hintergrund der rechtsterroristischen Entwicklungen sowie der zunehmenden Angriffe auf Kultureinrichtungen seitens der Neuen Rechten wir aktuell alle direkt oder indirekt mit Kunst- und Kultur befassten Einrichtungen und Akteure in der Nahe-Hunsrück-Region zur Unterzeichnung auf. Dadurch soll gemeinsam eine klare Haltung gegen rechten Populismus und völkisch-nationalistische Propaganda zum Ausdruck gebracht werden. Zudem verpflichten sich die Unterstützer zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen, die durch Hetze und Schmähungen unter Druck geraten. Die Erklärung fußt auf der Berliner Erklärung der Vielen, die in zahlreichen Städten und Regionen als Vorlage für eigene Erklärungen genutzt und von über 2.000 Institutionen in ganz Deutschland unterzeichnet wurde.
Weitere Infos hier

Tickets

Noch bis zum 30. April sind Frühbuchertickets für 8,00 € erhältlich, im Anschluss kosten die Tickets 11,00 €. Die Eintrittspreise sind bewusst niedrig angesetzt, schließlich möchte die IFM die kulturelle Teilhabe in der Naheregion fördern und den Eintritt für alle ermöglichen.

Tickets gibt’s hier

Bildangaben:
– Björn Hill, Norman Schäfer (beide IFM), Staatssekretär Dr. Denis Alt, Tobias Mittag (IFM) v.l.n.r. © IFM e.V.

Salon Libertatia. Musik & Diskurs
1. August 2020 / Nahegarten am Barfußpfad, Bad Sobernheim

IFM-Crowdfunding geht in die heiße Phase

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IFM Crowdfunding Salon Libertatia

Unterstützt uns beim Crowdfunding unter www.startnext.com/salon-libertatia-2020

Nach dem letztjährigen Auf Anfang!-Festival in Auen planen wir mit dem Festival Salon Libertatia. Musik & Diskurs am 1. August 2020 den nächsten großen Wurf. Vier bis fünf Konzerte und prodemokratische Aktionen wie eine Ausstellung über Fake-News, eine zeitkritische Performance sowie ein außergewöhnliches Chorprojekt sorgen für ein hochwertiges und dichtes Kulturangebot im Bad Sobernheimer Nahegarten. Die Eintrittspreise in Höhe von 6,00 € für Early-Bird-Tickets sind bewusst niedrig angesetzt, schließlich möchten wir die kulturelle Teilhabemöglichkeit in der Naheregion fördern und den Eintritt für alle ermöglichen. Dieses ambitionierte Konzept können wir nur durch umfangreiche Fördermittel und den Griff in unsere Vereinskasse finanzieren. Da noch eine Finanzierungslücke besteht,  haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die gerade in die heiße Phase geht und noch bis zum 15. Februar läuft. Erfreulicherweise konnten wir bereits 89% des Minimalziels in Höhe von 1.500 € einwerben. Viel fehlt also nicht mehr, und das grundlegende Festival wäre gesichert, wenn auch Einiges an finanziellem Risiko bliebe. Unser zweites Ziel sind daher 3.000 €. So könnten wir zusammen mit den restlichen Fördergeldern und unserem Eigenkapital das Idealkonzept verwirklichen und die Risiken entscheidend reduzieren. Jede Zuwendung fließt direkt in das Projekt ein. Als Dankeschön dürfen die Unterstützerinnen und Unterstützer attraktive Geschenke wie T-Shirts und Umhängetaschen sowie Plakatkunstwerke oder kulinarische Überraschungen wählen. Erreichbar ist die Crowdfunding-Kampagne unter www.startnext.com/salon-libertatia-2020

Teil des Kultursommers und Förderung durch DENKMALz
Mit dem Salon Libertatia ist zum dritten Mal in Folge ein IFM-Festival Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Diese für unseren noch jungen Verein erfreuliche Wertschätzung kommt nicht von ungefähr: So wird ein anspruchsvolles Musikprogramm kuratiert, das sich gänzlich an dessen diesjährigem Thema „Nordlichter“ ausrichtet und somit spannende Zugänge zu den Ländern Nordeuropas schafft. Die dortigen Kreativschmieden treffen mit ihrer innovativen und verspielten Pop-Musik den Nerv der Zeit. Auch darüber hinaus gehen wir als wichtiger kultureller Anker und Impulsgeber für ein vielfältiges und kreatives Miteinander in der ländlichen Naheregion Hand in Hand mit den Grundideen des Kultursommers. Ebenfalls große Unterstützung erhalten wir durch die Brauerei DENKMALz, mit der es in den letzten Jahren bereits mehrere erfolgreiche Zusammenarbeiten gab. Die beiden Hauptförderer tragen maßgeblich zur Realisierung des Festivals bei. Auch weitere renommierte Unternehmen wie Bollants – Spa im Park, Schneider Bau, die Hevert Foundation oder Schwollener Sprudel gehören zum Kreis der Förderer und Sponsoren.

Zum Festival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“
Das Kulturfestival Salon Libertatia. Musik & Diskurs feiert am 01. August 2020 mit einem relevanten und gleichzeitig überraschenden Kunst- und Kulturprogramm sein fünfjähriges Bestehen. Der Nahegarten am Barfußpfad in Bad Sobernheim wird dabei zum Hotspot für Musik und Diskurs. Innovative Newcomer sorgen für progressive Musik, die antreibt, aber auch sanft einhüllt. In Anlehnung an das diesjährige Thema des Kultursommers Rheinland-Pfalz  „Nordlichter“ wird der Fokus auf skandinavische Künstler gelegt. Darüber hinaus bietet das Festival abermals soziokulturelle Angebote, die sich relevanten Themen wie Fake-News, Klimawandel und Rechtsextremismus annehmen. Auch ein spannendes Chor-Projekt mit Flüchtlingen und Einheimischen wird zur Aufführung gebracht. Zusammen mit einer vielfältigen regionalen und überregionalen Besucherschaft nahezu jeglichen Alters entsteht ein Ort der Begegnung und des Dialogs, an dem gesellschaftliche Herausforderungen und Potenziale in den Blick rücken sowie zu Reflexion und Aufgeschlossenheit angeregt wird.

Zur Initiative für Freizeit und Musikkultur e.V.
Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der für ein anspruchsvolles Freizeit- und Kulturangebot in der Nahe-Hunsrück-Region eintritt und mit  überraschenden und herausfordernden Musik- und Kunstaktionen offene Plattformen des sozialen Dialogs schafft. Die IFM möchte eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft fördern, städtische und ländliche Räume vernetzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Der Verein wurde Ende 2016 gegründet und beim Amtsgericht Mannheim eingetragen. Mittlerweile engagieren sich über 50 Mitglieder sowohl aus der Region als auch aus ganz Deutschland für die Verwirklichung der Vereinsziele.

Informationen

 

 

 

Positive Bilanz zum „Auf Anfang!“-Festival

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Umfrage bestätigt große Relevanz für die Region

Am letzten Juli-Wochenende ging unser Festival Auf Anfang! Musik, Kunst und Solidarität im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz über die Bühne. Nachdem die Nachbereitungen abgeschlossen sind und eine umfangreiche Besucherbefragung ausgewertet wurde, ziehen können wir nun eine positive Bilanz ziehen.
Die Messlatte lag hoch, denn die zweite Auflage war in vielerlei Hinsicht noch ambitionierter als die erfolgreiche Premiere in 2017. So wurde der Zeitrahmen auf zwei Nächte ausgedehnt, das Musikangebot erweitert, ein Kinderprogramm aufgestellt, das künstlerische Programm um Performance und Literatur ergänzt sowie ein stärkerer Fokus auf demokratiefördernde Maßnahmen gelegt. Weiter wurden erstmals zwei Nebenbühnen bespielt, nachhaltige Komposttoiletten eingesetzt sowie Infostände zu humanitären Themen eingerichtet. Alles in allem kein leichtes Unterfangen für unseren noch jungen Verein, der erst Ende 2016 gegründet wurde, gerade auch hinsichtlich der Gesamtkosten, die auf über 45.000 € stiegen. Umso bemerkenswerter ist, dass das rein ehrenamtlich organisierte Festival trotz der teils widrigen Wetterbedingungen ein großer Erfolg war und pro Tag über 800 Gäste ein friedliches und anregendes Fest im Zeichen von Musik, Kunst & Solidarität feierten. „Wir sind mit dem Festivalverlauf sehr zufrieden, auch wenn uns das Wetter sicherlich ein paar hundert Besucher kostete und es dadurch in finanzieller Hinsicht eng wurde. Gerne hätten wir für künftige Projekte Sicherheitsrücklagen gebildet und Anschaffungen getätigt oder wohltätige Einrichtungen Spenden zukommen gelassen, aber im Kern geht es uns ja um gesellschaftlichen Mehrwert jenseits wirtschaftlicher Aspekte. Wir wollen „Auf Anfang!“ und den „Salon Libertatia“ langfristig als kulturelle Leuchttürme in der Nahe-Hunsrück-Region etablieren, deren Leuchtfeuer eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ist. Da sind wir auf einem sehr guten Weg, denn der Kreis an begeisterten Besuchern, Förderern, Partnern und Helfern wird immer größer.“ so Norman Schäfer, der Vereinsvorsitzende der IFM.

Hohe Besucherzufriedenheit und kulturelle Bereicherung
Erstmalig führte die IFM eine umfassende Besucherumfrage durch, die Aufschluss über Qualität und Relevanz des Festivals gibt. So sprechen die Angaben zur Besucherherkunft für die Strahlkraft des kleinen Festivals. 27 % der Gäste reisten von außerhalb von Rheinland-Pfalz an, darunter etwa 11 % aus Baden-Württemberg und 7 % aus Hessen. Es kamen aber auch Besucher aus dem Saarland, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern oder Sachsen.

Ausdruck der programmatischen Qualität sind 92 % der Besucher, die mit dem gesamten Festival sehr zufrieden oder zufrieden waren und abermals 92 %, die es weiterempfehlen oder wahrscheinlich weiterempfehlen. Auch zu den Zielsetzungen der IFM lassen sich spannende Ergebnisse ablesen: 93 % stimmen zu, dass „Auf Anfang!“ eine kulturelle Bereicherung für die Region darstellt. Für jeweils 85 % setzt das Festival ein Zeichen für eine offene Gesellschaft und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. 70 % der Befragten gaben an, dass der Dialog zwischen Stadt und Land gefördert wurde und für immerhin 64 % bedeutete es gar eine touristische Bereicherung für die Region. „Die Evaluationsergebnisse bestärken uns und bilden zusammen mit den wunderbaren Erlebnissen am Festivalwochenende einen fruchtbaren Nährboden für künftige Aktionen.“, betont Schäfer.

Weitere Unterstützer gesucht
Bei der Entwicklung ländlicher Räume können kulturelle Leuchttürme wie die IFM-Festivals „Auf Anfang!“ oder „Salon Libertatia“ eine wichtige Funktion einnehmen. Sie sind Austausch-, Begegnungs- und Reflexionsort, stärken die Identifikation, steigern die regionale Attraktivität und fördern kulturelle Teilhabe- und Beteiligungsmöglichkeiten. Da die ambitionierten sowie rein ehrenamtlich organisierten und kuratierten Projekte der IFM mit enormen Anstrengungen und großer Verantwortung verbunden sind, sucht der Verein jedoch weitere Unterstützer. „Um unsere Projekte langfristig zu sichern und damit nachhaltig kulturelle Impulse setzen sowie an der gesellschaftlichen Entwicklung der Region mitwirken zu können, suchen wir weitere Unterstützer. Ob Unternehmen, Stiftungen oder Einzelpersonen, ob Sponsoring, Spende, Mitgliedschaft oder Bereitstellung eines Lagerraums, jegliche Form der Unterstützung ist Wasser auf unsere Mühlen.“, so Schäfer. Interessierte können sich gerne per Email an initiativefm@gmail.com wenden.