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Appell an Vereine, Initiativen, Kirchen und Unternehmen!

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IFM Kundgebung Nahe-Hunsrück wählt Demokratie 28.2. BAd Sobernheim

Schweigen schützt keine Demokratie. Es schwächt sie. Zwischen Rechtsextremismus und Demokratie gibt es keine Neutralität. Jetzt Haltung zeigen & mitmachen!

Jetzt ist der Moment, öffentlich Verantwortung zu übernehmen. Demokratie lebt davon, dass gesellschaftliche Akteur:innen Haltung zeigen und diese Haltung sichtbar machen. Angesichts einer gesichert rechtsextremen A*D, die seit Jahren unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung angreift und die Menschenwürde systematisch infrage stellt, und angesichts autoritärer Akteure, die weltweit die liberale Demokratie unter Beschuss nehmen und Europa gezielt destabilisieren wollen (in Zusammenarbeit mit der A*D), kann es keine Neutralität oder Zurückhaltung geben. Wo demokratische Werte angegriffen werden, braucht es klare Präsenz im öffentlichen Raum.

Diese Angriffe bleiben nicht abstrakt. Sie richten sich ganz konkret gegen Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld. Führende Köpfe der A*D sprechen offen davon, dass Millionen Menschen – teils bis zu 25 Millionen – Deutschland verlassen sollen! Gemeint sind nicht anonyme Gruppen, sondern Nachbar:innen, Freund:innen, Familienangehörige, Vereinsmitglieder, Mitschüler:innen oder Kolleg:innen. Menschen, die Teil unserer Gesellschaft sind. Damit werden Würde, Sicherheit und Zugehörigkeit realer Menschen zur Disposition gestellt.

Vereine, Initiativen, Kirchen, Kulturschaffende und Unternehmen prägen das gesellschaftliche Klima, in dem sie wirken. Ihr Handeln – ebenso wie ihr Schweigen – hat Wirkung. Geschichte zeigt, dass Demokratien nicht abrupt scheitern, sondern dort Schaden nehmen, wo Verharmlosung, Gewöhnung und Rückzug überhandnehmen. Gerade deshalb braucht es JETZT sichtbares Engagement. Mit der Kundgebung am 28.02. in Bad Sobernheim laden wir dazu ein, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, demokratische Werte zu verteidigen und öffentlich für Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und eine offene Gesellschaft einzustehen.

Kundgebung

„Nahe-Hunsrück wählt Demokratie! Für Menschenwürde, Vielfalt und eine offene Gesellschaft!“

28.02. / 14-18 Uhr / Marktplatz Bad Sobernheim

Wir freuen uns auf euch.

Alle Infos unter www.initiative-fm.de/demokratie-28-2

Erinnerung, die verpflichtet: Paul Schneider

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Pfarrer Paul Schneider als Hilfsprediger in Essen 1925, Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland

Der „Prediger von Buchenwald“ – Lassen wir die Erinnerung an ihn leuchten!

Unweit von Bad Sobernheim, in der Dorfwüstung Pferdsfeld, wurde der evangelische Pfarrer und NS-Widerstandskämpfer Paul Schneider geboren. Hier verbrachte er die ersten dreizehn Jahre seines Lebens.
Der spätere Pfarrer kehrte 1934 in den Hunsrück zurück und stellte sich kompromisslos gegen das nationalsozialistische Regime – gegen Antisemitismus, völkisches Denken und die Unterwerfung von Kirche und Gesellschaft unter eine menschenverachtende Ideologie.

Schneider verweigerte den Hitlergruß, widersprach offen NS-Propaganda, nahm Juden öffentlich in Schutz und kritisierte Hitlers „Mein Kampf“ von der Kanzel. Trotz Verhaftungen, Misshandlungen und Verbots kehrte er immer wieder in seine Gemeinden zurück. 1937 wurde er ins KZ Buchenwald deportiert, wo er auch unter grausamsten Bedingungen seine Stimme erhob – für Menschlichkeit, Würde und Gerechtigkeit. 1939 wurde er dort von den Nationalsozialisten ermordet.

Der „Prediger von Buchenwald“ steht bis heute eindrücklich dafür, was es heißt, Mensch zu bleiben, wenn Unrecht zur Norm wird. Seine Haltung ist Teil unserer regionalen Geschichte – und Mahnung für die Gegenwart.

Wir erinnern an ihn bei unserer Kundgebung:

„Nahe-Hunsrück wählt Demokratie! Für Menschenwürde, Vielfalt und eine offene Gesellschaft!“

28.02. / 14-18 Uhr / Marktplatz Bad Sobernheim

Wir freuen uns auf euch.

Alle Infos unter www.initiative-fm.de/demokratie-28-2

 

„Gebt die Juden frei; auch sie sind meine Brüder“ November 1938

„Sie sind ein Massenmörder. Ich klage sie an vor dem Richterstuhl Gottes. Ich klage sie an des Mordes an diesen Häftlingen!“

„Harret aus, Brüder, in diesem Kampf. Gott gibt euch die Kraft Vertraut auf ihn, nicht auf Hitler!“

 

Widerrede und Widerstand gegen das NS-Regime

Die ersten Konfrontationen von Paul Schneider mit dem NS-Regime zeigten sich, als er 1932 bei einer angeforderten Stellungnahme für seine Wahl von Hindenburg statt Hitler darlegte, dass er die „heidnisch-völkischen Strömungen“ in der Hitler-Bewegung ablehne und in dieser eine „unchristliche Haltung der Bewegung gegen Altes Testament und Juden“ vorherrsche. Weiter wehrte er sich standhaft, die Hakenkreuzfahne zu grüßen und seinen Konfirmandenunterricht mit dem Hitlergruß zu beginnen und zu beenden. Auf einer Beerdigung eines Hitlerjungen in Gemünden im Jahr 1934 widersprach er der Rede des NSDAP-Kreisleiters, dass der Junge nun in den „Himmlischen Sturms Horst Wessels“ (ein verstorbener nationalsozialistischer Vorkämpfer) übergehen würde.

In der Folge wurde er zum ersten Mal verhaftet, allerdings erreichten seine Gemeinden die Freilassung. 1934 und 1935 nahm er in einer Predigt Juden ausdrücklich in Schutz und appellierte die Kirchenbesucher daran, sich an der Kollekte für eine jüdische Mission im Inland zu beteiligen. 1936 äußerte er in einer Predigt Kritik an Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“. Nach seiner dritten Verhaftung 1937, die er im Gestapo-Gefängnis Koblenz verbrachte, wurde er aus dem Rheinland ausgewiesen. Nach seiner Freilassung kehrte er im gleichen Jahr trotz offiziellem Verbot in seine Gemeinden Dickenschied und Womrath im Hunsrück zurück. Anschließend wurde er abermals in das Gefängnis der Geheimen Staatspolizei und schließlich noch im Jahr 1937 nach Weimar in das neu errichtete KZ Buchenwald verlegt.

Der Prediger von Buchenwald

Im KZ Buchenwald lehnte er es 1938 ab, beim Fahnenappell zu Hitlers Geburtstag, die Mütze abzunehmen, woraufhin er mit Stockschlägen bestraft wurde und in einer Einzelzelle inhaftiert wurde. Seitdem erlitt er nicht nur selbst schreckliche Misshandlungen, er erlebte auch unmittelbar die Einlieferungen der Juden in den „Bunker“ (Arrestzellenbau) sowie deren Ermordungen. All dem zum Trotz erhob der „Prediger von Buchenwald“ in dem unmenschlichen und verbrecherischen Chaos immer wieder lautstark seine Stimme. Dabei setzte er sich auch explizit für seine jüdischen Mitgefangenen ein.

Aus seiner Zelle heraus sprach er zu den zehntausenden Menschen auf dem Appellplatz vor seinem Zellenfenster und rief Bibelworte hinaus, was nicht nur Christen sondern auch den Juden Trost spendete. Harte Bestrafungen waren die Folge, so wurde Schneider nach seinen Predigten „stets aus dem Arrest auf den Appellplatz gebracht und durchgepeitscht, bis das Blut durch die Kleider drang.“, wie es der politische Häftling Walter Poller, damals Arztschreiber, in einem späteren Bericht festhielt. Eindringliche Schilderungen des Mutes von Paul Schneider inmitten der unmenschlichen Gräueltaten im Konzentrationslager geben uns heute zahlreiche Berichte von Mitgefangenen wie die des Juden Ernst Cramer oder die des katholischen Geistlichen Leonhard Steinwender:

 

Emil Cramer, jüdischer Häftling im KZ Buchenwald:

„An diesem Abend haben wir, zumindest ich, zum ersten Mal eine laute Stimme gehört aus einem Gebäude, von dem wir keinerlei Ahnung hatten, was es war. Der Mann hat die Bergpredigt ganz laut gesagt und als er beim sechsten Punkt ‚Selig sind die, die um Gerechtigkeit willen leiden.‘ (war), da sprach hinter mir einer ganz leise: ‚Das kann kein Jude sein. Das muss jemand sein, für den die Bergpredigt etwas ganz Besonderes bedeutet‘– die übrigens eine der schönsten religiösen Stellen ist, die es in der Welt gibt. Wir wussten ja nicht, wer es war. Wir haben nur die Stimme gehört, und zwar immer wieder und immer die gleiche Stimme, natürlich unterbrochen durch Schmerzensschreie und Gebrüll von den SS-Leuten, das ist klar. Ich möchte sagen, dass diese christlichen Worte auch den Juden, die damals da waren, irgendwie eine Art Stärke gegeben haben.“

 

Leonhard Steinwender, katholischer Häftling im KZ Buchenwald

„Vor dem einstöckigen Bunkergebäude war der große Appellplatz, an dem sich die Häftlinge täglich morgens und abends zum Zählappell, meist verbunden mit allerlei Schindereien, einzufinden hatten. An den höchsten Festtagen ertönte während der Stille des Abzählens plötzlich die mächtige Stimme Pfarrer Schneiders durch die dumpfen Gitter des ebenerdigen Bunkers. Er hielt wie ein Prophet seine Festtagspredigt, das heißt, er versuchte sie zu beginnen. Am Ostersonntag zum Beispiel hörten wir plötzlich die mächtigen Worte: ‚So spricht der Herr: Ich bin die Auferstehung und das Leben!‘ Bis ins Innerste aufgewühlt durch den Mut und die Kraft dieses gewaltigen Willens standen die langen Reihen der Gefangenen. Es war, als hätte eine mahnende Stimme aus einer anderen Welt zu ihnen gerufen, als hörten wir die Stimme Johannes des Täufers aus den Kerkern des Herodes, die gewaltige Prophetenstimme des Rufenden in der Wüste. Mehr als einige Sätze konnte er nie sprechen. Dann klatschten schon die Prügel der Bunkerwächter auf ihn nieder oder ein roher Faustschlag schmetterte seinen zermarterten Körper in eine Ecke des Bunkers. Mit seinem starken Willen und seiner unbeugsamen Härte wurde auch brutale Gewalt nicht fertig. Mehr als einmal schleuderte er dem gefürchteten Lagerkommandanten den furchtbaren Vorwurf in das Gesicht: ‚Sie sind ein Massenmörder! Ich klage Sie an vor dem Richterstuhle des ewigen Gottes! Ich klage Sie an des Mordes an diesen Häftlingen!‘ Und er zählte ihm die Namen der Opfer auf, die in den letzten Wochen ihr Leben lassen mussten. Da man mit der granitenen Härte seiner Überzeugung nicht fertig werden konnte, stempelte man ihn zum Narren, den man durch Schläge zum Schweigen bringt. Über ein Jahr hatte er die Qualen des Bunkers getragen, bis auch seine Kraft der rohen Gewalt erlag. Keine heile Stelle war an seinem Körper, als man ihn tot aus dem Bunker trug. Die Todesnachricht wurde im ganzen Lager mit tiefer Bewegung aufgenommen.“

 

Niemals vergessen! Nie wieder ist jetzt!

Der Leichnam Paul Schneiders wurde in einem Sarg siebenfach versiegelt und es wurde seiner Witwe Margarete Schneider verboten, ihn zu öffnen. Er durfte vor der Beisetzung auch nicht in die Kirche nach Dickenschied gebracht werden, sondern kam in die Kapelle des Krankenhauses in Simmern. Am 21.7.1939 fand die Beerdigung Paul Schneiders in Dickenschied im Hunsrück statt. Durch hunderte Teilnehmer aus der Bevölkerung von Dickenschied und aus den Nachbarorten sowie etwa 200 Pfarrern aus allen Teilen des Reiches und intensiven und anerkennungsvollen Grabreden aus deren Reihen war die Beisetzung eine machtvolle Demonstration der Bekennenden Kirche und ein Dorn im Auge des NS-Regimes.

 

Warum die Erinnerung an Paul Schneider so wichtig ist!

Die Ideologie der Nationalsozialisten ist nicht tot. Sie lebt fort in rechtsextremen politischen Orien- tierungen, die den demokratischen Verfassungsstaat ablehnen und an seine Stelle eine autoritär geführte, ethnisch definierte „Volksgemeinschaft“ setzen wollen. Heutige Rechtsextreme kleiden diese Ideologie in ein modernes Gewand, verpacken Rassismus als „Ethnopluralismus“ und machen völkisches Denken, die Abwertung von Minderheiten, autoritäre Gesellschaftsvorstellungen, Geschichts- revisionismus und die gezielte Delegitimierung der Demokratie wieder salonfähig – sprachlich angepasst, in der Substanz jedoch unverändert menschenfeindlich. Rechtsextremisten nutzen dabei bewusst die Freiheiten der demokratischen Grundordnung, um diese von innen heraus zu untergraben.

Seit 1990 wurden in Deutschland über 200 Menschen von rechtsextremistisch motivierten Täterinnen und Tätern ermordet. Gleichzeitig sitzt seit Jahren eine Partei im Bundestag und in den Landesparlamenten, die durch ideologische Nähe zur NS-Tradition, völkisches Denken, offen diskutierte Deportations- pläne, systematische Hetze und Hass gegen Minderheiten, gezielte Desinformation, autoritäre Staatsvorstellungen sowie personelle und inhaltliche Verbindungen zu rechtsextremen Netzwerken, rechtsterroristischen Milieus und demokratiefeindlichen Akteuren – bis hin zu Kooperationen mit autoritären Regimen und entsprechenden Spionage- und Einflussaktivitäten – als parlamentarischer Arm des organisierten Rechtsextremismus erkennbar wird.

Wir möchten mit der Erinnerung an Paul Schneider uns allen ins Gedächtnis rufen, dass wir Verantwortung dafür tragen, was um uns herum geschieht! Der Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für unsere demokratische Gesellschaft. Ein Blick in die Vergangenheit erinnert uns an die rechtsterroristischen Anschläge in Hanau und Halle, den Mord an Walter Lübcke, die Aufdeckung zahlreicher rechtsterroristischer Gruppen, die Ausschreitungen in Chemnitz, die Netzwerke „Hannibal“ und „Uniter“, NSU-Morde, die Aufdeckung von Umsturzplänen aus dem sogenannten „Reichsbürger“-Milieu, eine massive Zunahme rechtsextremer Straftaten, Bedrohungen und Angriffe auf Kommunalpolitiker:innen, Journalist:innen und zivilgesellschaftlich Engagierte sowie offen formulierte Deportationspläne Gleichzeitig werden rechtsextreme Ideologien zunehmend normalisiert.

Diese Gewalttaten sowie die zunehmende Hetze, durch die Unsagbares sagbar wird und aus Worten Taten folgen lässt, muss uns aufrütteln! Wir müssen als Gesellschaft diesen Entwicklungen mit aller Kraft entgegentreten, Charakter zeigen und die unverrückbaren Positionen des Menschenrechts und der mitmenschlichen Verantwortung immer wieder verteidigen!

„Wir haben uns diesen Kampf ja nicht ausgesucht, müssen ihn aber nun um des Evangeliums willen ausfechten.“ 18.März 1935

„Wir können nicht alle mit unseren Überlebens-Kompromissen Hitler in seiner unrechten Gewaltherrschaft bestärken. Wenigstens einige müssen ihm mit letzter Entschiedenheit widerstehen.“ Juli 1937

„Sollte ich als kleinstes Pastörlein auf dem Hunsrück allein dem Staat bezeugen müssen, was recht ist?“ 31. Oktober 1937

„Das Verbrechersymbol grüße ich nicht!“ 20.April 1938

„Meinen Körper könnt ihr töten, meinen Geist aber nicht.“

Literaturempfehlung:
https://mahnmalkoblenz.de/PDF_AUF/Paul_Schneider.pdf

Quellen/Belege:

https://mahnmalkoblenz.de/PDF_AUF/Paul_Schneider.pdf

http://www.literaturland-thueringen.de/artikel/literatur-aus-buchenwald/leonhard-steinwender-die-stimme-des-rufenden-in-der-wueste/

Nahe-Hunsrück wählt Demokratie / Kundgebung am 28.2. in Bad Sobernheim

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IFM Kundgebung Demokratie 28.2. Bad Sobernheim

Breites Bündnis bei IFM-Kundgebung am 28. Februar in Bad Sobernheim

Rund 30 engagierte Menschen kamen am Wochenende zum offenen Treffen der Initiative für Freizeit und Musikkultur (IFM) zusammen, um die Vorbereitungen für die Kundgebung „Nahe-Hunsrück wählt Demokratie – Für Menschenwürde, Vielfalt und eine offene Gesellschaft“ weiter voranzubringen. Die Kundgebung findet am Samstag, 28. Februar 2026, von 14 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz in Bad Sobernheim statt.

Am Treffen beteiligten sich unter anderem Vertreterinnen der Omas gegen Rechts Idar-Oberstein, der Omas gegen Rechts Meisenheim sowie der Omas for Future Nahe-Glan und weitere engagierte Einzelpersonen. Gemeinsam wurde das Programm konkretisiert und der gesellschaftliche Schulterschluss gestärkt.

Die Kundgebung ist Teil des landesweiten Aktionswochenendes „RLP wählt Demokratie“, bei dem in ganz Rheinland-Pfalz ein sichtbares Zeichen für die Verteidigung der liberalen Demokratie gegen rechtsextreme Bestrebungen gesetzt wird. Ziel ist es, öffentlich, friedlich und ermutigend für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt einzustehen – insbesondere im Vorfeld anstehender Wahlen.

Geplant ist ein offenes, niedrigschwelliges Format mit Redebeiträgen aus Zivilgesellschaft, Kirche und Ausstiegsarbeit, passenden musikalischen Beiträgen sowie zahlreichen Infoständen regionaler Initiativen. Zu den Redner:innen zählen unter anderem Norman Schäfer (IFM), Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel (Evangelische Paul-Schneider-Gemeinde), Pascal Bähr, Aussteiger aus der AfD, sowie Bettina Wegmann (Omas gegen Rechts Idar-Oberstein). Musikalisch begleitet wird die Kundgebung von Knarf Rellöm, Manuel Sattler, einem Chor der Omas gegen Rechts sowie einem IFM-Tanz-Flashmob.

Die Veranstalter*innen danken der IB Südwest gGmbH, die die Kundgebung durch die Bereitstellung des Musikbusses „USCHI“ unterstützt.

Als sichtbares Symbol sind alle Teilnehmenden eingeladen, einen bunten Regenschirm mitzubringen – als Zeichen für Schutz, Vielfalt und Solidarität.

Kundgebung:
Nahe-Hunsrück wählt Demokratie – Für Menschenwürde, Vielfalt und eine offene Gesellschaft
Samstag, 28.02.2026 / 14–18 Uhr / Marktplatz Bad Sobernheim

Weitere Informationen zur Kundgebung unter www.initiative-fm.de

Vom Land aus laut! IFM-Film feiert Premiere

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Doku blickt hinter die Kulissen des Festivals „Auf Anfang!“

Drei Monate sind seit dem „Auf Anfang!“-Festival in Auen vergangen. Die fünfte
Ausgabe war mit rund 1700 Gästen an beiden Tagen die bisher bestbesuchte. Nun gibt eine 43-minütige Film-Dokumentation einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des prodemokratischen Festivals und präsentiert bisherige Höhepunkte. Die Premiere des Films startet am 2. November um 19 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Initiative für Freizeit und Musikkultur (IFM).

Knarf Rellöm Arkestra live @ Auf Anfang! 2025 (c) IFM, Uwe Dalm

In eindrucksvollen Live-Mitschnitten, Interviews und ruhigen Momenten zeigt der Film, wie viel Engagement, Kreativität und Herzblut in diesem außergewöhnlichen Festival stecken – und wie im kleinen Nahe-Hunsrück-Dorf etwas entsteht, das weit über die Region hinauswirkt: Ein Ort für Kultur, Vielfalt, Teilhabe und Demokratiebildung. Menschen verschiedenster Generationen, Milieus und Herkunft kommen zusammen, um gemeinsam zu gestalten, zu feiern, zu reflektieren und Haltung zu zeigen.

Alpina Weiss Bescheid live @ Auf Anfang! 2025 (c) IFM, Markus Below

Wenn das alles hier in einem 200-Einwohner-Dorf funktioniert, dann kann das überall funktionieren. Und gerade in Zeiten multipler Krisen werden Begegnungsräume wie ‚Auf Anfang!‘, immer wichtiger – als Gegenentwurf zu Hass, Hetze und Populismus. Im Film wird erfahrbar, wie Ehrenamt Großes bewegt, wie Musik und Kunst Menschen verbinden und wie ein solches Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

Auf Anfang! 2025 (c) IFM, Markus Below

Das Filmprojekt wurde gefördert von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Das Festival wurde u.a. gefördert von der Initiative Musik mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Alle Infos zum Film, dem Verein und den Mitmachmöglichkeiten gibt es unter www.initiative-fm.de


Premiere: Sonntag, 2. November 2025, 19 Uhr

auf dem YouTube-Kanal der IFM – youtube.com/initiativefm

Teaser zur Film-Doku:

 

Auf Anfang! 2025 (c) IFM, Markus Below

Zum Festival

Neben den zwanzig internationalen, bundesweiten und regionalen Musik-Acts, die das Festivalgelände zum Schwingen brachten, bot „Auf Anfang!“ auch inhaltlich ein starkes, wertebasiertes Programm: Das prodemokratische IFM-Projekt „2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft“ und die internationale Plakatkunstausstellung „Mut zur Wut“, die sich mit globalen Missständen beschäftigten, rüttelten auf. Talks mit Teachers for Future, der Seenotrettungsinitiative SARAH und dem Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus gaben wichtige Impulse zu Fragen unserer Zeit. Ergänzt wurde das Programm durch engagierte zivilgesellschaftliche Initiativen wie die Omas gegen Rechts Idar-Oberstein, Omas for Future Nahe-Glan, Aktiv für Flüchtlinge Bad Kreuznach und Kreuznach für Vielfalt. So wurde das Festival erneut zu einem Ort des Austauschs und der Ermutigung – einem lebendigen Labor für die offene Gesellschaft, in dem kulturelle und demokratische Bildung Hand in Hand gehen.

 

„Auf Anfang!“-Festival startet in vier Wochen – Schneider Bau bleibt treuer Hauptsponsor

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Die Vorfreude wächst: In etwas mehr als drei Wochen feiern wir die fünfte Ausgabe unseres „Auf Anfang!“-Festivals in Auen. Mit dabei ist erneut Schneider Bau, nicht nur als Hauptsponsor, sondern als fester Bestandteil der IFM-Geschichte. Alles fing 2015 an – im Vereinsheim des TuS Meddersheim, mit dem kleinen Festival „Salon Libertatia“. Zwei Jahre später wurde das erste „Auf Anfang!“-Festival aus der Taufe gehoben. Ob mit technischer Hilfe oder finanzieller Unterstützung – das regional verwurzelte Bauunternehmen ist seitdem dabei und nicht wegzudenken. Das ein starkes Signal und Wasser auf unsere Mühlen. Denn, wenn ein Unternehmen wie Schneider Bau unser kulturelles sowie prodemokratisches Engagement im ländlichen Raum derart unterstützt und wertschätzt, dann bestärkt uns das nicht nur, es gibt uns auch wichtige Planungssicherheit. Für Lena Eiler (Leitung HR, Marketing Schneider Bau) ist “kulturelles Engagement Teil gesellschaftlicher Verantwortung. Die IFM zeigt mit dem ‘Auf Anfang!’-Festival, wie man mit Herz, Haltung und Kreativität etwas Einzigartiges auch im ländlichen Raum auf die Beine stellen kann. Wir sind stolz, diesen Weg von Anfang an begleitet zu haben – und freuen uns auf viele weitere Kapitel.”

Schneider Bau ist erneut Hauptsponsor von Auf Anfang!

Celine Busch (Marketing Schneider Bau), Lena Eiler (Leitung HR, Marketing Schneider Bau), Norman Schäfer (Vorsitzender IFM) (c) Michel Fey

Mit 20 Musik-Acts aus Deutschland und Europa, Talks, Ausstellungen und einem breiten Netzwerk zivilgesellschaftlicher Initiativen bringt „Auf Anfang!“ Kultur, Musik und prodemokratische Aktionen aufs Land – für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Zu den Highlights zählen Knarf Rellöm Arkestra (Hamburg), Kraus (Hamburg), Paulinko (Düsseldorf), David Julian Kirchner (Mannheim), Chaoze One & Venti Band (Mannheim) oder Lukja (Gent).

Das Festival ist 2025 Teil des rheinland-pfälzischen Kultursommers unter dem Motto „Forever Young“. Weitere Hauptförderer sind die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz sowie die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung. Zu den Großsponsoren und Partnern zählen außerdem: PV.ON, Kelvion, Baldes Gerüstbau, der Wochenspiegel, die DENKMALz Kapellenbrauerei und die Kirner Privatbrauerei.

Tickets & Infos

Das Festivalticket kostet im Vorverkauf 51 €, Tagestickets 26 € (Freitag) bzw. 31 € (Samstag). Jugendliche (15–18 Jahre) zahlen nur 26 € für das Festivalticket, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Camping-Tickets kosten 10 € zzgl. 5 € Müllpfand. Für finanziell benachteiligte Menschen wird ein kostenfreies Ticket-Kontingent zur Verfügung gestellt. Die Verteilung der Tickets erfolgt über die Kulturloge Mittlere Nahe. Interessierte können sich formlos per E-Mail an foerderverein-luetzelsoon@t-online.de wenden.

Alle Infos & Tickets

 

Auf Anfang! Prodemokratisches Festival im ländlichen Raum

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In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Polarisierung zeigt unser kleines Festival, wie Engagement, Kultur und Demokratie Hand in Hand gehen können:
„Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ feiert am 25. und 26. Juli 2025 im 200-Einwohner-Dorf Auen seine fünfte Ausgabe!

IFM-Team Orgatreffen "Auf Anfang!" Festival 2025

IFM-Team beim Orgatreffen für das „Auf Anfang!“ Festival am 25. & 26.7.2025

Wir organisieren das Festival komplett ehrenamtlich. In diesem Jahr steht es auch unter dem Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz: „Forever young“. Bei „Auf Anfang!“ ist dieses Motto gelebte Realität: Von jungen Erwachsenen bis hin zu Ruheständlern arbeiten verschiedenste Generationen zusammen, um ein Festival zu gestalten, das Musik, Kunst und Demokratiebildung verbindet.

Starkes Team und Endspurt der Vorbereitungen
Beim Orgatreffen am vergangenen Wochenende wurde der Kurs für die kommenden Wochen gesetzt – der Endspurt der Vorbereitungen ist in vollem Gange. Die Motivation in unserem Team ist fantastisch! Wer noch Lust hat, mitzuwirken – ist herzlich eingeladen. Unterstützung wird immer gesucht, ganz gleich ob jung oder alt, egal ob vom Land oder aus der Stadt oder mit viel oder wenig Erfahrung. Bei „Auf Anfang!“ sind alle willkommen, die Vielfalt leben, künstlerische Freiheit schätzen und gemeinsam für eine offene, demokratische Gesellschaft einstehen – denn nur in liberalen Demokratien ist eine lebendige Musik- und Kulturszene überhaupt denkbar. Und das Engagement lohnt sich doppelt: Wer mitanpackt, kann sich sein Festivalticket sogar verdienen – als Teil eines starken Teams, das gemeinsam Großes auf die Beine stellt. Schreibt uns einfach an info@initiative-fm.de

Hochkarätiges Programm mit Haltung!
Auf die Besucher:innen wartet ein hochkarätiges Musik-Programm mit rund 20 Acts – von Indie-Rock und Punk über Electro und Hip-Hop bis hin zu Funk, Blues und Songwriter-Klängen – hier ist für jede und jeden etwas dabei. Zu den Highlights zählen Knarf Rellöm Arkestra (Hamburg), Kraus (Hamburg), Paulinko (Düsseldorf), David Julian Kirchner (Mannheim), Chaoze One & Venti Band (Mannheim) oder Lukja (Gent). Starke regionale Acts wie Grab My Pi (Bingen/Mainz), Cuba Comet Imperial, Cat Called Molly, Fading Hills (alle Idar-Oberstein), Gerhard Engbarth (Bad Sobernheim) und ǝmmɐ (ursprünglich Monzingen) zeigen, dass auch im ländlichen Raum eine lebendige und kreative Musikszene zuhause ist. (Zum Line-Up)
Doch „Auf Anfang!“ will mehr als unterhalten: Kulturelle Teilhabe und demokratisches Empowerment sind zentrale Anliegen von uns. Neben Konzerten bietet das Programm etwa eine multimediale Ausstellung und Performance zum IFM-Projekt „2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft“. Das Projekt mahnt aus einer dystopischen Zukunft im Jahr 2044, was hätte getan werden müssen, um die Demokratie zu verteidigen. Hierzu sind bereits drei Hörspielfolgen und Zeitzeugenberichte auf der Vereinswebsite abrufbar. Weiter wird die internationale Plakatausstellung „Mut zur Wut“ gezeigt, die globale Missstände anprangert. Zudem sind in Form von Talks und Infoständen u.a. Teachers for Future, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, SARAH-Seenotrettung, Omas gegen Rechts, Kreuznach für Vielfalt, Aktiv für Flüchtlinge und Omas for Future vertreten. Ein umfangreiches Kinderprogramm in Kooperation mit dem BDP Rheinland-Pfalz rundet das Angebot ab.

David Julian Kirchner bei der letzten Festival-Runde. Der Mannheimer Künstler ist auch bei "Auf Anfang!" 2025 wieder dabei.

David Julian Kirchner bei der letzten Festival-Runde. Der Mannheimer Künstler ist auch bei „Auf Anfang!“ 2025 wieder dabei.

Mehr als Musik: Haltung zeigen!
„Auf Anfang!“ ist nicht nur ein Musikfestival – es ist ein kultureller und prodemokratischer Leuchtturm im ländlichen Raum. Das Festival bietet neben Konzerten auch Kunst, Demokratiebildung, Ausstellungen und ein Mitmach-Kinderprogramm. Mit dabei sind u.a. Teachers for Future, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, SARAH-Seenotrettung, Omas gegen Rechts, Kreuznach für Vielfalt, Aktiv für Flüchtlinge und Omas for Future.

Starke Partner und Förderer
Ermöglicht wird das Festival dank der großzügigen Unterstützung vieler Förderer, Sponsoren und Partner, allen voran der Kultursommer Rheinland-Pfalz, Schneider Bau, die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz sowie die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung. Weiter erhält das Festival große Unterstützung durch PV.ON, DENKMALz, Kelvion, Baldes Gerüstbau, die Kirner Privatbrauerei, Wochenspiegel, Franzl Film, Freyräume Events & Medien sowie das Weingut Hees.
Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Dr. Denis Alt (MASTD RLP), Uwe Engelmann (Bürgermeister Verbandsgemeinde Nahe-Glan), Roland Ruegenberg (Stadtbürgermeister Bad Sobernheim) und Torsten Baus (Gemeindebürgermeister Auen).

Tickets & Infos
Das Festivalticket kostet im Vorverkauf 51 €, Tagestickets 26 € (Freitag) bzw. 31 € (Samstag). Jugendliche (15–18 Jahre) zahlen nur 26 € für das Festivalticket, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Camping-Tickets kosten 10 € zzgl. 5 € Müllpfand. Für finanziell benachteiligte Menschen wird ein kostenfreies Ticket-Kontingent zur Verfügung gestellt – Informationen dazu folgen.

Alle Infos & Tickets

2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft

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Dystopisches Hörspielprojekt warnt vor Demokratieverfall

Was passiert, wenn eine Gesellschaft die schleichende Erosion ihrer Demokratie zu spät erkennt und was kann gegen ein solches Scheitern unternommen werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unseres dystopischen Hörspielprojekts „2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft“, dessen erste drei Folgen jetzt veröffentlicht wurden. Das Projekt ist Teil unseres diesjährigen „Auf Anfang!“-Festivals.

2044 - Chronik einer verlorenen Zukunft | IFM

2044 – Chronik einer verlorenen Zukunft (c) IFM

„2044“ erzählt die Geschichte von Paul Schneider, der in einer Zukunft lebt, in der ein autoritäres Regime schleichend die Kontrolle übernommen hat. Die Machtübernahme geschah nicht über Nacht, sondern war das Ergebnis jahrelanger politischer, medialer und gesellschaftlicher Entwicklungen – angetrieben durch Desinformation, Hass und Hetze, Opportunismus, Gleichgültigkeit, Machtstreben und zunehmende Gewalt. Das Hörspiel macht eindringlich deutlich, wie das Fundament der Demokratie ausgehöhlt werden kann, wenn Warnsignale ignoriert werden und nicht rechtzeitig gegengesteuert wird.

Prominente Unterstützung
Das Projekt hat bereits starke Stimmen hinter sich: Marc Raschke, Sebastian Krumbiegel, Teachers for Future, Comedian und Radiomoderator Sven Hieronymus sowie viele weitere Personen und Initiativen unterstützen „2044“, um ein breites Publikum für die Gefahren demokratischer Rückschritte zu sensibilisieren. Dadurch erhielten die drei Hörspielfolgen bereits in den ersten 10 Tagen eine große Aufmerksamkeit und wurden über 2000 Mal gestreamt.

Bundestagswahl als Weichenstellung
Die Veröffentlichung von „2044“ fällt in eine politisch brisante Zeit: In wenigen Tagen wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Daher haben wir das ursprünglich für das Frühjahr geplante Projekt vorgezogen. Wir wollen mit dem Projekt einerseits aufzeigen, was auf dem Spiel steht, wenn extremistische Kräfte weiteren Zulauf bekommen. Andererseits wollen wir aber auch zum Aktivwerden motivieren. Denn Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist eine Aufgabe und wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit wir weiterhin in einer offenen Gesellschaft leben können.

Auf allen Streaming-Plattformen verfügbar
Das Hörspielprojekt „2044 – Chronik einer verlorenen Zukungft“ ist auf allen gängigen Streaming-Plattformen verfügbar. Ergänzende Informationen wie Berichte von Zeitzeug:innen finden sich auf der Vereins-Website: www.initiative-fm.de/2044-chronik

Impression „Auf Anfang!“-Festival 2023 (c) IFM, Foto: Uwe Dalm

Als Ausstellung auf dem „Auf Anfang!“-Festival 2025
„2044“ ist mehr als ein Hörspiel. Auf dem Festival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ am 25. und 26. Juli 2025 wird die dystopische Vision in mehreren Formaten aufgegriffen – von Talks bis zu einer Ausstellung, die die in „2044“ thematisierten gesellschaftlichen Entwicklungen dokumentiert und mit Berichten von Zeitzeug:innen erweitert.

Im Rahmen des IFM-Festivals verwandelt sich das kleine Dorf Auen in der Nahe-Hunsrück-Region für ein Wochenende in ein pulsierendes Zentrum für progressive Musik, zeitgenössische Kunst und politischen Diskurs. Das komplett ehrenamtlich organisierte Festival ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz und bietet eine einzigartige Mischung aus Musik, Kunst sowie kultureller und politischer Bildung.

Tickets und weitere Infos unter www.initiative-fm.de

„Auf Anfang!“-Festival geht in die fünfte Runde 

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Early-Bird-Tickets & Suche nach Unterstützung 

Am 25. und 26. Juli 2025 verwandeln wir das 200-Einwohner-Dorf Auen in der Nahe-Hunsrück-Region wieder zu einem Zentrum für vielfältige Kultur und gesellschaftliches Engagement. Zum fünften Mal veranstalten wir das Festival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“. Mit einem Line-up aus ca. 20 regionalen, bundesweiten und internationalen Acts kombiniert das Festival hochkarätige Musik mit Ausstellungen, Talks und Aktionen für eine offene und demokratische Gesellschaft. Bis zum 31.12.2024 sind vergünstigte Early-Bird-Tickets über unseren Ticketshop erhältlich.

Die Amsterdamer Band EUT bei Auf Anfang 2023 (c) IFM, Foto: Uwe Dalm

Wer sich aktiv einbringen möchte, kann sich sein Ticket auch durch Mithilfe beim Festival verdienen. Oder gleich Mitglied werden, denn zur Realisierung unsrer ambitionierten Projekte suchen wir weitere Unterstützung. Interessierte können sich per E-Mail an info@initiative-fm.de melden.  

„Auf Anfang!“ ist Teil des nächstjährigen Kultursommers Rheinland-Pfalz und wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Dr. Denis Alt (Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz), Uwe Engelmann (Bürgermeister Verbandsgemeinde Nahe-Glan), Roland Ruegenberg (Stadtbürgermeister Bad Sobernheim) und Torsten Baus (Ortsbürgermeister Auen). 

Angesagte Musik und Demokratieförderung 

Ein Teil der IFM beim Aufbau von Auf Anfang! 2023 (c) IFM

Mit dem Festival möchten wir eine Lücke im kulturellen und gesellschaftlichen Leben auf dem Land schließen. Denn ein vielfältiges Kulturangebot darf nicht vom Wohnort abhängen. Gerade im ländlichen Raum sind generationenübergreifende Begegnungs- und Inspirationsräume wie „Auf Anfang!“ wichtiger denn je, sowohl für den gesellschaftlichen Diskurs als auch für den Zusammenhalt. Unser Ziel ist es, Stadt und Land zu verbinden, Vielfalt zu fördern und aufzuzeigen, wie angesagte Musik und Demokratieförderung Hand in Hand gehen können. Und das funktioniert umso besser, je mehr Leute mitmachen. Daher freuen wir uns über alle, die mitanpacken wollen!

 

IFM-Sessions: Stadt-Land-Clash

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Film-Doku „Stadt-Land-Clash“ (ca. 65 Min.)


Audio-Podcast „Stadt-Land-Clash“ (ca. 67 Min.)


 

„Stadt-Land-Clash“ nimmt das Zusammentreffen von Stadt und Land in den Fokus, verkörpert durch den experimentellen Pop-Musiker David Julian Kirchner aus Mannheim und den Mundart-Blues-Musiker Gerhard Engbarth aus Bad Sobernheim. Die Dokumentationen bietet spannende, humorvolle und auch intime Einblicke in das kreative Schaffen und die persönlichen Geschichten der beiden Künstler. Etwa, was sie musikalisch geprägt hat, was sie am Künstlerleben schätzen und welche Schwierigkeiten dieses mit sich bringt oder wie sie auf Stadt und Land blicken. Die beiden lernten sich kennen, tauschten sich musikalisch aus und spielten ein dialogisches Konzert Ende Juli in der Nahe-Hunsrück-Gemeinde Auen, bei dem die Hälfte der Besucher aus der Nahe-Hunsrück-Region und die andere Hälfte aus Mannheim stammte.

Foto: Carsten Steuer, Auf Anfang! 2021

Mit „Stadt-Land-Clash“ möchte die IFM ergänzend zu den biennalen Festivals „Auf Anfang!“ (25./26.7.2025) und „Salon Libertatia“ Begegnungsräume schaffen und den Austausch zwischen Stadt und Land stärken.

„Stadt-Land-Clash“ wurde gefördert durch den Musikfonds mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zusätzlich zum Film hat die IFM einen Audio-Mitschnitt des kompletten Dialog-Konzertes veröffentlicht. Der Audio-Podcast ist auf allen gängigen Kanälen unter „Stadt-Land-Clash“ oder folgendem Link abrufbar: https://spotifyanchor-web.app.link/e/qvsh6L7EcNb

 

Das Konzert fand am 27.07.2024 in der Getzbachhalle in Auen statt.

 

da funk PopUp-Bar // 27.12.2023 ab 16 Uhr // Clubheim Sportplatz Meddersheim

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„Bei Tage ist es kinderleicht, die Dinge nüchtern und unsentimental zu sehen. Am Bündelchestag ist das eine ganz andere Geschichte.“ (Ernest Hemingway) Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb ist der Bündelchestag tatsächlich so etwas wie die Ur-Suppe der IFM!

Es gab vor 14 Jahren schon ne IFM-Party am Bündelchestag, wussten wir damals nur nicht. Dann 2012 & 2013 schon als IFM beim anderen Ernst im Citytreff und 2015 schließlich der erste „Salon Libertatia“. Wo? Im Clubheim des TuS Meddersheim. Why? Am Bündelchestag sind einfach alle wieder da! Und genau hier eröffnen wir nun für die 2023er Version des Bündelchestags unsere PopUp-Bar „da funk“!

Wir starten um 16 Uhr mit dem Film „Herr Trümmer: Evakuiert das Ich-Gebäude. Eine dokumentarische Ballade“. (50min). Das monumentale Pop-Doku-Epos rund um den Mannheimer Künstler David Julian Kirchner als CEO von Kirchner Hochtief thematisiert das Spannungsfeld zwischen Musik, Kunst, Arbeit & Gesellschaft und feierte beim Droste Festival auf Burg Hülshoff Premiere.

Im Anschluss werden wir das lovely Vereinsheim als Bar bis in die Nacht beleben. Mit feinster Musik durch alle Jahrzehnte und viele viele Stile, kühlen Getränken und den nettesten Begegnungen, versprochen!

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