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Vorbereitungen für „Auf Anfang!“ laufen weiter

Auf Anfang! (c) IFM, Foto: Markus Below

Für den Festivalsommer 2021 stellt die Pandemie nach wie vor ein großes Problem dar. Trotz monatelanger Planungen und bestmöglicher Vorbereitungen wird sicherlich bis weit ins Frühjahr noch ein großes Maß an Ungewissheit vorherrschen, ob und unter welchen Bedingungen Kulturveranstaltungen im Sommer stattfinden können. Einige große und auch kleine Festivals wurden bereits abgesagt, weil etwa das finanzielle Risiko zu groß wurde. Wir sind indes weiter intensiv mit den Vorbereitungen von „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ beschäftigt. Die dritte Ausgabe des Festivals soll am 23. und 24. Juli 2021 in unserem anerkannten Festivaldorf Auen stattfinden. Möglich ist das einzig durch die umfangreichen Fördermittel und Sponsorings, die wir einwerben konnten. Ja, wir haben noch Hoffnung, dass sich die Situation bis Ende Juli positiv verändern wird. Falls sich auch nur irgendeine Möglichkeit bietet, unser kleines Festival sicher zu veranstalten und die behördlichen Genehmigungen dafür zu erhalten, dann können wir das schaffen.

Neustart Kultur, Festjahr zu jüdischem Leben und Kultursommer Rheinland-Pfalz

Durch Bundesmittel der Initiative Musik über die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (Neustart Kultur) sowie Förderungen im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ sind wir in einer vergleichsweise privilegierten Ausgangsposition. Dazu kommen umfassende Zuwendungen durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, den Förderfonds Demokratie, die Amadeu Antonio Stiftung, die Kapellenbrauerei DENKMALz sowie weitere Unterstützungen durch die Hevert Foundation und Kleinmotoren-Schmidt. Nur dadurch können wir optimale Sicherheitsmaßnahmen bei gleichzeitiger finanzieller Absicherung umsetzen. Die Höhe der Fördermittel zeugt erfreulicherweise von der Bedeutung, die unserem Festivalprojekt im ländlichen Raum beigemessen wird. Wir sehen das aber auch eindeutig als einen gesellschaftlichen Auftrag, Kunst & Kultur in diesen Zeiten wieder gemeinsam erlebbar zu machen, Menschen zusammenzubringen und natürlich auch Künstler und Dienstleister in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen. Durch unsere ehrenamtliche Tätigkeit können wir auf diesem Wege viel Gutes tun und allein durch die Hoffnung darauf werden die monatelangen zehrenden Anstrengungen entlohnt. Falls es die Situation nicht ermöglichen werde, werden wir uns aber natürlich nicht über Unmögliches hinwegsetzen und notfalls eine digitale bzw. hybride Version mit einem starken musikalischen, kulturellen und prodemokratischen Programm verwirklichen.

Umfangreiche Corona-Maßnahmen geplant
Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, haben wir die Location auf ein direkt anliegendes Areal verlegt, das dreieinhalb Mal so groß ist wie die bisherige Fläche. Wir wollen eine eigene kostenintensive Schnelltest-Station einrichten, alle notwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen ergreifen, strikt getrennte Ein- und Ausgänge verwirklichen, eine spezielle App nutzen, ausschließlich personalisierte Tickets ausgeben sowie zahlreiche Hygienestationen und zusätzliches Personal vorsehen. Auch etwaige Besuchereinschränkungen können aufgrund der umfangreichen Fördermittel abgefedert werden.

Auf Anfang! (c) IFM, Foto: artmetropol.tv

Leuchtturm der Kultur und der offenen Gesellschaft
Das Festivalprogramm steht bereits zu einem großen Teil. An beiden Tagen sind insgesamt über 20 Musik-Acts aus den Bereichen Indie, Alternative, Synth-Pop, Hip-Hop, Folk, Electro, Punk & Weltmusik geplant. „Auf Anfang!“ ist aber weit mehr als ein reines Musikfestival. Das Festival ist ein Leuchtturm der Kultur und der Zivilgesellschaft im ländlichen Raum, der neben anspruchsvollen musikalischen Newcomern auch zeitkritische Ausstellungen, Performances, Talks und Debatten einbezieht. Als Teil des Festjahres „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ sowie des Kultursommers Rheinland-Pfalz widmet sich das Festival mittels anspruchsvoller und unkonventioneller Beiträge jüdischer Kultur sowie aufstrebenden skandinavischen MusikerInnen.

Infos zum Festival

Wer unser Schaffen und die Vorbereitungen der IFM unterstützen möchte, kann bereits Eintrittskarten über den Ticket-Shop unter www.initiative-fm.de erwerben. Falls aufgrund der Ausnahmesituation eine Absage oder alternative Aufführungsform unabkömmlich ist, könnt ihr euch zwischen Rückerstattung und Spende für die Künstler und Dienstleister entscheiden.

Informationen zum Festival unter www.initiative-fm.de

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