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Ausstellung gegen Fake News weiter auf Tour

Prämierte Schau zu Gast in Koblenz

Seit Juli 2020 ist unsere Outdoor-Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ auf Tour durch Rheinland-Pfalz. Nun ist die Schau, die jüngst mit einem Preis vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet wurde, bis zum 10. Juli 2021 auf dem Schlossvorplatz in Koblenz zu sehen. Die zusammen mit dem Faktencheck-Blog „Der Volksverpetzer“ kuratierte Ausstellung richtet den Fokus auf das demokratiegefährdende Problem der gezielten Desinformation, das seinen Nährboden vordergründig in den Sozialen Medien findet. Durch die Präsentation im analogen Raum sollen Filterblasen durchbrochen und Medienkompetenzen gestärkt werden. Möglich wurde die Präsentation auf dem Schlossvorplatz durch die Zusammenarbeit mit der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ in Koblenz sowie der Vermittlung durch pop rlp. Unter Einhaltung der geltenden pandemiebedingten Abstandsregeln ist die Schau allen Interessierten öffentlich zugänglich.

Die Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ steht bis zum 10. Juli vor dem Koblenzer Schloss. Foto: Clara Jung

„Wir freuen uns, dass wir die Ausstellung auch in Koblenz präsentieren können. Gerade in Zeiten der Pandemie scheinen falsche und einfache Wahrheiten wieder mehr Gehör zu finden. Die Ausstellung hilft dabei, diese aufzudecken und dafür zu sensibilisieren, Aussagen zu hinterfragen“, äußert sich Clara Jung, die das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Koblenz koordiniert. Die Ausstellung wurde auch zum Anlass genommen, zwei Online-Vorträge zum Thema „Fake News“ zu organisieren, einen für Erwachsene und einen für Jugendliche. Weitere Informationen dazu gibt es bald auf der Facebook-Seite der Partnerschaft für Demokratie Koblenz.

Die Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“

Mit der Wanderausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ haben wir einen Nerv der Zeit getroffen. An den bisherigen Standorten in Bad Sobernheim, Meisenheim, Bad Kreuznach, Ludwigshafen, Hargesheim, Zweibrücken und Speyer stieß die Schau, die sich mit strategisch motivierten Falschmeldungen auseinandersetzt, bereits auf große Aufmerksamkeit. Dank der Förderungen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie der Unterstützungen des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und „Kreuznach für Vielfalt“ konnte eine Rheinland-Pfalz-Tour mit neun Stationen verwirklicht werden – und das trotz mehrfacher politisch motivierter Beschädigungen. Als vorbildliches übertragbares und nachahmbares zivilgesellschaftliches Projekt wurde die Ausstellung vom Bündnis für Demokratie und Toleranz jüngst ausgezeichnet.

Neben der Förderung von Kunst und Kultur tritt die IFM mit starker Stimme für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Die zum letztjährigen Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ verwirklichte Ausstellung soll mit 14 Text-Bild-Tafeln, zwei interaktiven Stationen und umfassenden weiterführenden Informationen den besorgniserregenden Entwicklungen hinsichtlich Rechtspopulismus, Rechtsextremismus sowie Hass und Hetze entgegenwirken. Faktenbasiert werden Muster sowie Mechanismen von Fake-News verdeutlicht. Die letzte Ausstellungsstation der Rheinland-Pfalz-Tour wird das diesjährige IFM-Kulturfestival „Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität“ am 23. und 24. Juli 2021 in Auen an der Nahe sein.

Ausstellung auch als Plakatversion erhältlich

Vor dem Hintergrund des großen Interesses wurde die Ausstellung zusätzlich in einer Plakatversion verwirklicht. Die Plakatausstellung besteht aus 12 Din A0-Plakaten und ist für 150,00 € zu erwerben. Somit bietet sich die effektive Gelegenheit, in Schaufenstern, Schulen oder etwa an Litfaßsäulen bundesweit und geballt gezielter Desinformation und gesellschaftlicher Spaltung entgegenzuwirken. Die Plakate sind hochwertig auf Affichen-Papier gedruckt und daher auch problemlos für einen längeren Außeneinsatz geeignet.

Aktuelle Informationen zur Ausstellung und zur Bestellung der neuen Plakatversion unter https://initiative-fm.de/ausstellung-fake-news/

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