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Ausstellung zu jüdischem Leben ab sofort in Kirchberg / Abschlussevent „Salon Libertatia“

Ausstellung jüdisches Leben in Kirchberg; v.l.: Werner Wöllstein (Stadtbürgermeister Kirchberg), Katharina Monteith (Beigeordnete Kirchberg)

Unsere Wanderausstellung „Jüdisches Leben im Hunsrück“ macht seit dem letzten Wochenende in Kirchberg Station. Bis zum 10. Juni beleuchtet die Schau auf dem Marktplatz jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart. Das Ziel des Ausstellungsprojektes ist es, die reiche jüdische Kulturgeschichte der Region für ein breites Publikum niedrigschwellig erfahrbar zu machen und so dem Vergessen entgegenzuwirken. In Kirchberg wurden bereits 2017, 2019 und 2021 Stolpersteinverlegungen mit dem Künstler Gunter Demnig durchgeführt und im Stadtmuseum (Heimathaus) wird es in Kürze eine Ausstellung zum jüdischen Leben geben. Vor diesem Hintergrund freuen sich Stadtbürgermeister Werner Wöllstein und die Beigeordnete Katharina Monteith, die Ausstellung auch in Kirchberg zeigen zu können.

Verwirklicht haben wir die öffentlich zugängliche Präsentation zusammen mit dem Förderkreis Synagoge Laufersweiler zum letztjährigen „Auf Anfang!“-Festival. Die Kuration übernahm Carolin Manns vom Förderkreis. Im Anschluss an den aktuell sechsten Standort geht es ab dem 11. Juni weiter nach Bacharach, bevor die Tour ihren feierlichen Abschluss am 23. Juli im IFM-Kulturfestival „Salon Libertatia. Musik & Diskurs“ in Bad Sobernheim findet. Dort geht hochkarätige Musik Hand in Hand mit verschiedenen kulturellen und politischen Bildungsformaten.

Ermöglicht wurde die großangelegte Ausstellungs-Tour durch die Förderungen der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz, der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung sowie der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Die Schirmherrschaft für das zugrunde liegende Festivalprojekt wurde von Staatssekretär Dr. Denis Alt vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit RLP, Uwe Engelmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nahe-Glan, Michael Greiner, Bürgermeister der Stadt Bad Sobernheim, sowie Torsten Baus, Bürgermeister der Ortsgemeinde Auen, übernommen.

Audio-Podcast zur Ausstellung

Ergänzend zum Ausstellungsbesuch vor Ort steht Interessierten ein Audio-Podcast zur Verfügung. Im Gespräch mit dem IFM-Vorsitzenden Norman Schäfer beleuchtet Ausstellungskuratorin Carolin Manns die vielfältige jüdische Geschichte der Hunsrück-Region und die wichtige Erinnerungs- und Begegnungsarbeit des Förderkreises Synagoge Laufersweiler. Auch gegenwärtige Herausforderungen werden aufgegriffen. Der „IFM-Podcast“ kann auf allen gängigen Podcast-Plattformen wie Google Podcasts, Apple Podcasts oder Spotify sowie unter www.anchor.fm/initiativefm gehört werden.

Informationen zur Ausstellung und den Stationen unter www.initiative-fm.de

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